Nachdem die Lebensversicherungen in Deutschland immer unbeliebter geworden sind, ist diese Meldung vielleicht mal wieder ein Anreiz, um sich für diesen Weg der Altersvorsorge zu entscheiden. In den letzten Tagen ließen immer mehr Experten verlauten, dass man im nächsten Jahr mit einer höheren Rendite bei Lebensversicherungen rechnen darf. Dieses Jahr lag der Branchendurchschnitt der Überschussbeteiligungen bei rund 4,27 Prozent. Der Anstieg soll im kommenden Jahr ca. 0,25 bis 0,5 Prozentpunkte betragen. Nach vielen Jahren ohne jegliche Zinserhöhungen, ist dieser Anstieg der Rendite bei Lebensversicherungen wohl auch längst überfällig. Längerfristig gesehen bringt einem Anleger allerdings der Abschluss einer Risikolebensversicherung in Verbindung mit einer Kapitalanlage in Fonds, eine bessere Absicherung und zudem auch eine bessere Rendite.
Das Wiener Spar- und Kreditinstitut bietet österreichischen Frauen seit kurzem eine gute Hilfe dafür, ob man sich als Frau für die Karriere, für Kinder oder für die Mischung auf beidem entscheidet. Der Woman’s Choice Kredit soll Frauen während ihrer Babypause finanzielle Entlastung bieten. Vorstandsdirektorin Dr. Ilse Vigl erklärt die Ursache für die Konzipierung dieser neuen Kreditform damit, dass Frauen von Natur aus vor das Problem gestellt werden, wie sie während der Babypause die finanziellen Probleme bewältigen sollen. Der Woman’s Choice Kredit bietet Unterstützung in allen Lebensplanungen und –situationen. Das Maximum der zu wählenden Kreditsumme liegt bei 25.000 Euro und einer Höchstlaufzeit von zehn Jahren. Die Frauen, die diesen Kredit wählen dürfen, müssen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zwischen 20 und 40 Jahren alt sein. In der Babypause, in der die Mutter die Kreditraten erhält, beträgt man die monatliche Kreditrate mindestens fünfzig Euro, ist jedoch abhängig von der Kredithöhe und der Laufzeit. Die Kreditnehmerin ist somit während der gesamten Zeit flexibel. Dieser Vorteil ist auch nötig, wenn der Eingang der normalen Gehalts ausbleibt.
Viele Menschen fragen sich, wem die Erbschaftssteuer einen Vorteil einbringt. Viele von ihnen behaupten, dass diese Steuer absolut unnötig ist. Die einzig logische Erklärung dafür, bei den Reichen abzukassieren liegt darin, der nicht ganz so reichen Bevölkerungsschicht das Gefühl von Gerechtigkeit gegenüber den Reichen zu verleihen. Ein weiterer Grund für die Erbschaftssteuer könnte sein, dass der Fiskus auch am Anstieg von den zahlreichen Vererbungen, die zur Zeit auftreten, profitieren will. Das steuerliche Aufkommen liegt aufgrund dieser zahlreichen Erbvorgänge mittlerweile bei vier Milliarden Euro. Der Sinn dieser Steuer ist unergründlich. Wozu soll man das Erbe nochmals versteuern, wenn dies doch meistens schon im Laufe des Lebens vorgenommen wurde? Richtig. Wir wissen es auch nicht.
Man muss allerdings zugeben, dass die neue Reform des Erbschaftssteuerrechts einige Änderungen vorgenommen hat. So bekommen Kinder und Enkelkinder spezielle finanzielle Vorteile. Außerdem wurde der Freibetrag von 205.000 auf 400.000€ aufgestockt. Der von registrierten Partnern oder Ehepartnern sogar auf eine halbe Million Euro. Das sind allerdings auch die einzigen Vorteile der neuen Reform. Nichten, Neffen, Geschwister oder Freunde werden im Gegenzug dazu noch stärker mit der Steuer belastet. Auch die Unternehmen kommen nach der Reform nicht gut weg. Sie sind nur noch zu 85% freigestellt. Also kann man letztlich nur sagen, dass die beste Änderung wäre, wenn man die Erbschaftssteuer direkt abschafft.
Studenten haben nun die Möglichkeit über den internationalen Versicherungsanbieter ACE Insurance ein Versicherungspaket abzuschließen. Dieser Versicherungsschutz beinhaltet eine Absicherung für jegliche Situationen und Notfälle im Leben eines Studenten. Die so genannte „Semester Police“ bietet Zahlungen in Höhe von bis zu 5000 Euro an, wenn der Student aufgrund eines Unfalls oder einer länger andauernden Krankheit, für einen längeren Zeitraum vom Studium fernbleiben muss. 50.000€ werden dem Studenten bezahlt, wenn er Invalide ist. Zusätzlich kann der Student eine Auslands- reisekrankenversicherung abschließen, die ihn bei Notfällen im Ausland absichert. Für sie muss er 60€ pro Semester aufbringen. Man kann die Semester Police durch eine Lebensversicherung der Eltern erweitern. Für 15€ pro Semester erhält der Versicherte dann, im Todesfall eines seiner Elternteile, 25.000€.
Ein Vorteil dieser Studentenversicherung liegt darin, dass man mit der Versicherung gegen Invalidität auch in der Freizeit abgesichert ist. Diesen Schutz bietet die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Auch bei der Auslandsreisekrankenversicherung sind einige Leistungen inbegriffen, die bei „herkömmlichen“ Versicherungen nicht mit abgesichert sind. So übernimmt diese Versicherung etwa die Kosten für Anwälte oder Dolmetscher im Ausland. Diese Vorteile sind von der Stiftung Warentest ermittelt worden. Allerdings sind bei dieser Untersuchung nicht nur die positiven Seiten zum Vor- schein gekommen. Die Versicherung gegen Invalidität zum Beispiel weist auch einige nachteilige Seiten auf. Erst ab einer Invalidität von 50% kommt die Versicherung für Kosten auf. Außerdem werden auch nur Kosten der Invalidität übernommen, die durch einen Unfall und nicht durch eine Krankheit hervorgerufen wurden. Die vorhin angesprochene Höchstzahlung von 5000€ wird erst ab einem Fernbleiben von mindestens sechs Monaten gewährt. Ein weiterer Nachteil dieser Ver- sicherung ist, dass die Auslandsreisekrankenversicherung die Kosten ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zahlen. Stiftung Warentest rät den Studenten, lieber einzelne Versicherungsverträge abzuschließen. Dadurch kann bares Geld gespart werden.
Die Angebotsvielfalt von Krediten in Deutschland ist hiesig. Unzählige Geldinstitute bieten ihren Kunden Kredite an. Zumeist sind diese unter dem Namen Sofort- oder Wunschkredit bekannt. Die Institute werben mit supergünstigen Zinsen, doch leider überlesen viele dieses kleine „ab“ oder „bis“ bei den Angeboten. Die Genehmigung eines solchen Kredits „von der Stange“ ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Das fand nun ein ausführlicher Test der Verbraucherzentrale in Nordrhein- Westfalen heraus. Nur jeder sechste, der einen Antrag auf diesen Kredit gestellt hat, hat diesen angebotenen Zins zu den besten Konditionen erhalten. Im Test befanden sich die Angebote von 15 Sparkassen und Banken. Rund 230 Mal wurden von der Verbraucherzentrale Anträge für Finanzierungen, mit einer Kreditsumme von 750€ bis 10.000€ gestellt. Die Laufzeiten variierten zwischen einem und vier Jahren. Das Ergebnis ernüchternd: Nur 40 von diesen 230 Antragstellungen wurden mit dem günstigsten Zinssatz belegt.
Einzig die ING-DiBa hat bei jedem Antrag den bestmöglichen Zinssatz, der aber auch bei 7,45% lag, gewährt. Ansonsten hatten die Verbraucherschützer bei jeder Bank wenig Erfolg. Laut dem Verbraucherschutz sollten die Banken und Sparkassen in ihren Angeboten konkreter auf die Laufzeiten, Kreditsummen und die Zinskonditionen eingehen und ihren Kunden genauer erläutern, für welche Personen diese Zinssätze bestimmt sind. Der Verbraucherschutzbund NRW erhofft sich, dass diese Probleme im Bereich der Kredite bald durch eine EU- Richtlinie geregelt werden.
Wie schon im Jahr 2007 kann man auch im nächsten Jahr wieder damit rechnen, dass die Rente weiter ansteigt. Rentenexperten vermuten einen Anstieg von 1,03% im Westen und 1,13% im Osten Deutschlands. Genauere Angaben können erst im Februar gemacht werden.
Viel haben wir aber von dieser Rentenerhöhung nicht, da die Inflationsrate den Großteil von ihr vernichtet. Diese Mehreinnahmen der Bundesregierung werden dem Rentner aber natürlich nicht in Form von günstigeren Beiträgen gezahlt. Nein, die Beiträge bleiben die selben. Sie werden für „schlechte Zeiten“ zurückgelegt, mit denen mit Sicherheit gerechnet werden muss.
Am Weltspartag wurde bekannt, dass die Deutschen wieder mehr von ihrem Geld beiseite legen. Das Statistische Bundesamt ließ verlauten, dass die Deutschen im ersten Halbjahr durchschnittlich 170€ pro Monat zurückgelegt haben. Die durchschnittliche Sparquote des verfügbaren Einkommens ist dadurch von 10,5 auf 10,9 Prozent angestiegen. Den Großteil ihres zurückgelegten Kapitals verwenden die Deutschen für die Anlage in Lebensversicherungen und festverzinsliche Wertpapiere. Auch die Investition in das eigene Haus ist hierzulande sehr beliebt. Der Grund für diesen Aufschwung der privaten Altersvorsorge liegt darin, dass fast 16% der deutschen Bevölkerung Angst haben, ihren Lebensstandard im Alter allein nicht mehr halten zu können. Das hat eine Umfrage der Postbank ergeben. Sie haben außerdem herausgefunden, dass fast 43% der Befragten dafür wären, die private Altersvorsorge zur Pflicht zu machen. Sie empfinden zu diesem Zweck die Riester- Rente für eine gute Wahl.
Aber auch die Arbeitgeber werden bei den Ergebnissen dieser Umfrage nicht geschont. Rund 60 Prozent sind dafür, dass die Arbeitgeber ihren Teil zur privaten Altersvorsorge beitragen. Das soll in Form von einer Gewinnbeteiligung vonstatten gehen. Wenn das Unternehmen Gewinne einfährt, sollen Teile davon nicht direkt zu den Arbeitnehmern fließen, sondern direkt in die Altersvorsorge mit eingebunden werden. Sobald das Betreiben einer privaten Altersvorsorge zur Pflicht für den deutschen Bürger wird, lecken sich die privaten Anbieter die Finger nach den Profiten, die sie dadurch einfahren können. Eine bessere Möglichkeit, um den Anreiz nach der Durchführung einer Altersvorsorge, zu verstärken wäre, wenn man den Anleger mit Zulagen und steuerlichen Abzugsmöglichkeiten locken würde.
Microsoft hat das Rennen um die Beteiligung an der Online- Kontaktbörse Facebook gegen Google gewonnen. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, darf sich nun über die Mitwirkung Microsofts mit 240 Millionen Dollar freuen. Bislang hatte sich Microsoft in den USA, nur in Form vom Verkauf von Werbung am Unternehmen beteiligt. Jetzt haben sie auch die Chance am internationalen Geschäft teilzuhaben. Aufgrund der rund 48 Millionen Nutzer kann Facebook unglaublich hohe Seitenbesuche vorweisen, die sich perfekt zur Anzeigenwerbung anbieten. Der Wert dieses Unternehmens liegt laut Spekulationen bei ca. 15 Milliarden Dollar. Diese Internet- Kontaktbörse konnte eine rasche Entwicklung vorweisen und ist dadurch zu einem großen Konkurrent für MySpace herangewachsen.
Die Bundesregierung und die deutschen Versicherungsanbieter debattieren momentan darüber, wie man den Kunden Vertriebskosten berechnet. Der Marktanführer Allianz besteht darauf, dem Kunden die Vertriebskosten, für Lebens- und Rentenversicherungen, in einer einmaligen Summe zuschreiben zu lassen. Diesen Vorschlag hatte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gemacht. Besonders im Bundesarbeitsministerium ist man über diese Empfehlung nicht gerade sehr begeistert. Dieser sofortige Abzug ist beachtlich. Legt ein Kunde eine Summe in Höhe von 100.000€ an, bedeutet das für ihn, dass sofort 6000€ für die Vertriebskosten abgezogen werden. Demnach kann im ersten Jahr nur eine Verzinsung von 94.000€ vorgenommen werden. Über fünf Jahre verteilt, wären es 98.500€. Im ersten Halbjahr diesen Jahres haben Kunden 4,7 Milliarden Euro für diese Einmalbeträge bezahlt.
Einige andere Versicherungsgesellschaften möchten die Vertriebskosten über einige Jahre verteilen. Die Aachen- Münchener Leben möchte die Kosten über fünf Jahre hinweg verteilen. Dadurch berücksichtigen sie die das neue Versicherungsvertragsgesetz, welches diese Verteilung einplant. GDV und Allianz sind hingegen der Meinung diese Vorschrift besitze nur für Policen gegen laufenden Beitrag ihre Gültigkeit. Dadurch soll verhindert werden, dass der Kunde bei einer verfrühten Kündigung des Lebensversicherungsvertrags kaum etwas erstattet bekommt.
Das Bundeskriminalamt ließ verlauten, dass die Anzahl der Betrügereien im Kapitalanlagebereich 2006 im Vergleich zu 2005 um 70 Prozent angestiegen sind. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine halbe Milliarde Euro. Die Dunkelzahl der gesamten Schäden würde allerdings noch sehr viel höher liegen. Die Polizei ist sehr bemüht, um diese Anlagebetrügereien aufzudecken und kann eine unglaubliche Quote von 99,6 Prozent vorweisen. Leider bekommen aber trotzdem viele der Anleger ihr Geld nicht erstattet. Man muss also vorsorgen. Der Bundesverband deutscher Banken hat aus diesem Grund einige Dinge in einer Liste zusammengestellt, die man als Geldanleger beachten sollte.
Die erste Sache, bei der man aufpassen muss ist, wenn Anbieter ihre Kunden zuerst telefonisch kontaktieren. In so einem Fall darf man gar nicht erst auf das Gespräch eingehen. Ein großer Fehler, den Anleger machen können ergibt sich, wenn man auf eine Geldanlage mit riesigen Gewinnversprechen eingeht. Überdurchschnittlich hohe Renditen beeinflussen den Anleger in seiner Entscheidung. Daher heißt es als Tipp: Je höher die Renditeversprechen, desto größer die Gefahr eines Verlustes des Kapitals. Eine weitere Gefahr lauert, wenn die Anbieter eine hohe Provision verlangen. In so einem Fall haben die „Spezialisten“ mehr die eigene Gewinnbeteiligung im Sinn, als die des Kunden.
Misstrauisch sollte man auch dann werden, wenn der Sitz von Vertragspartnern oder Vermittlern im Ausland, besonders in exotischen Ländern liegt. Die Kunden können dann im Fall einer Kapitalbetrügerei kaum rechtliche Schritte einleiten und durchsetzen. Weiterhin sollte man als Anleger beachten, dass man sich mit Angeboten, die nur bei einem sofortigen Abschluss der Anlage hohe Gewinne versprechen, nicht ködern lässt. Dadurch hat der Sparer kaum eine Chance, das Angebot sorgfältig zu überprüfen und durchzurechnen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kann man sich beim Deutschen Institut für Anlegerschutz eine detailliertere Checkliste einholen.