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ADAC will ins Kfz-Versicherungsgeschäft einsteigen

info | Versicherungen | Dienstag, Mai 1st, 2007

Der ADAC ist schon seit Jahren dafür bekannt, in der Automobilbranche aktiv zu sein. Er bietet seinen Mitgliedern Schutz und ist ihnen ein guter Partner und Dienstleister. Um auch weiterhin an der Spitze zu bleiben und die Angebotsvielfalt zu erweitern, will der ADAC seinen Mitgliedern nun auch eine eigene Kfz-Versicherung gründen. Dieses Vorhaben soll in Zusammenarbeit mit dem lang- jährigen Partner, der Zurich Versicherung geschehen.
Zu diesem Zweck musste der ADAC einen Antrag bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs- aufsicht (BaFin) und einen bei dem Bundeskartellamt stellen. Die Mehrheit der Anteile soll die Zurich mit 51% haben. 49% bleiben bei dem ADAC. Auf dem Kfz-Versicherungsgebiet kennt sich der ADAD bereits bestens aus. Schon seit ca. 15 Jahren vermitteln sie Kfz- Versicherungen an ihre Mitglieder und kooperieren gemeinsam mit der Zurich und KRAVAG Versicherung.

Beiträge für PKV werden teurer

info | Versicherungen | Mittwoch, April 25th, 2007

Experten vermuten, dass im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg der Versicherungsbeiträge für die Privaten Krankenkassen zu rechnen ist. Die zwei neuen Regelungen, welche mit der neuen Gesundheitsreform eingeführt worden sind, sind dafür der Grund. Einerseits kann man ab dem nächsten Jahr Altersrückstellungen beantragen, die alleine schon eine Beitragserhöhung von zwanzig Prozent mit sich bringt. Bislang sind diese Altersrückstellungen immer, den bei der Versicherung bleibenden Versicherten erhalten geblieben.

Auch mit der Einführung des Basistarifs werden solche Beitragserhöhungen entstehen. Das Versicherungsmitglied muss ein Angebot unterbreitet werden, welches sich mit dem Leistungsumfang der GKV deckt. Hierbei darf der aus dem Durchschnitt errechnete Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht überschritten werden. Dadurch, dass der Basistarif für die Versicherungsanbieter nicht kostendeckend ist, vermuten die Spezialisten auch hier einen Preisanstieg der Beiträge.

Viele Senioren schließen unnötige Versicherungen ab

info | Versicherungen | Donnerstag, April 12th, 2007

Jeder Deutsche – egal ob jung oder alt – sollte einen Versicherungsschutz besitzen. Wer sich für welche und vor allem wie viele Versicherungen entscheidet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Allerdings haben viel zu viele Menschen, hauptsächlich aber Senioren, zu viele unnötige und zum Teil unbrauchbare Versicherungen abgeschlossen, die schlichtweg einfach nur unnötiges Geld kosten. Das Problem ist, dass ältere Menschen oftmals sehr unsicher und ängstlich sind und daher auf die versicherungstypischen Floskeln und Warnungen, mit dem Abschluss einer Versicherung reagieren.
Der Versicherungsschutz muss natürlich dem Alter und der Lebenssituation angepasst sein, allerdings rät der Bund der Versicherten dazu, genaue Überlegungen durchzuführen, welche Versicherungen tatsächlich nötig sind. Vorrang haben dabei die Risiken, welche die eigene Person und ihre Existenz betreffen könnten. Dazu zählt – auch wenn viele sie für überflüssig halten – die private Haftpflichtversicherung. Eine Menge der älteren Leute lehnen diesen wichtigen Versicherungsschutz ab, haben aber an deren Stelle eine Sterbegeld- oder Zahnersatzversicherung abgeschlossen.
Verbraucherschützer lehnen die angebotenen Versicherungspakete, die speziell für ältere Menschen zusammengestellt wurden, gänzlich ab. Grund dafür ist, dass auch hinter diesen Paketen oftmals nur die Geldmacherei wichtig ist. Viele Leistungen sind überflüssig, einige gar nicht vorhanden und dafür zahlt der Senior Unmengen von Geld. Dazu im Gegensatz empfinden die Verbraucherschützer die so genannte Pflegezusatzversicherung als sehr sinnvoll, da hier auch ein kostspieliger Pflegeheimplatz, der eventuell irgendwann einmal nötig werden könnte, mitversichert ist.

Bonusangebote der AOK

info | Versicherungen | Donnerstag, März 22nd, 2007

Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens erklärte am Donnerstag, dass die AOK “mit einem Bonusangebot von bis zu 600 Euro pro Jahr […] für ihre Mitglieder die neuen Möglichkeiten der ab 1. April geltenden Gesundheitsreform” nutzt. Mittels eines Selbstbehalttarifs, der von Ahrens als einfach und transparent beschrieben wird, sollen sich nun auch für gesunde Mitglieder Vorteile ergeben, in der AOK versichert zu sein. Der Grund dafür liegt darin, dass dieser Selbstbehalttarif sehr einfach funktioniert. Der auserwählte Tarif verändert sich nur dann, wenn der Versicherte ein Rezept verschrieben bekommt oder ins Krankenhaus eingewiesen werden muss. Das finanzielle Risiko, was dabei entstehen kann, schwankt zwischen 50€ und 120€. Geht der AOK-Versicherte zum Arzt, erhält aber kein Rezept, bleibt der Bonus in seinem Umfang erhalten. Verantwortlich dafür ist, dass die AOK immer noch auf die Vorsorge achtet.
Auch durch die Rezepte oder die eventuell nötigen Krankenhausbesuche von Mitversicherten (Kinder, Partner) kann sich der Bonus nicht verringern. Den höchsten Bonus von bis zu 600€ kann man erlangen, wenn man einen monatlichen Verdienst von mehr als 3500€ hat und den Selbstbehalttarif gewählt hat. Das finanzielle Selbstbehaltrisiko liegt für den Versicherten bei höchstens 120€. Den Sinn dafür sieht die AOK darin, dass der Versicherte somit nicht an seiner Gesundheit spart.
Die AOK hat neben diesem Angebot auch noch weitere Prämien- oder Tarifprogramme, die der Versicherte nutzen kann. Der Kern liegt darin, dass die AOK ihre Kunden für ein gesundheitsbewusstes Handeln belohnen möchte. Dadurch kann sie auf lange Sicht mit Sicherheit viel Geld einsparen, wenn ihre Versicherten die Vorsorgetermine regelmäßig wahrnehmen und somit Früherkennungen möglich sind. Auch dafür gibt es bei Abschluss des „AOK-Bonustarifs“ eine Belohnung für die Mitglieder der AOK. Dieser verspricht nämlich neben der Belohnung auch noch einen Grundbonus für regelmäßige Untersuchungen zwecks der Früherkennung einer Krankheit.
Die AOK baut, aufgrund der Möglichkeiten, welche die neue Gesundheitsreform mit sich bringt, weiter aus. Der Abschluss von Rabattverträgen mit Medikamentenherstellern ermöglicht es den Patienten die von Ärzten empfohlene Arzneimitteltherapie zu geringeren Zuzahlungen zu erhalten. Außerdem versprach Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes Ahrens den Ausbau der Versorgungsmöglichkeiten für chronisch Kranke.

Geschäftsführer haben keine Sozialversicherungspflicht?

info | Versicherungen | Sonntag, März 4th, 2007

Unternehmensführer einer GmbH, die einen großen Einfluss auf das Geschäft und deren Fähigkeiten haben, unterliegen nicht der Sozialversicherungspflicht. Dabei ist es vollkommen egal, ob dieser als Mitinhaber an dieser GmbH beteiligt ist. Das hat nun das Hessische Landessozialgericht entschieden. Zwar wies das Gericht darauf hin, dass Geschäftsführer, die nicht an einem Unternehmen teilhaftig sind, generell als abhängiger Mitarbeiter gelten - womit sie sozialversicherungspflichtig wären, allerdings kann es bei dieser Vereinbarung auch Ausnahmen geben.
Das Gericht legte in diesem Urteilsspruch fest: „Der Geschäftsführer sei zwar rein formal dem Direktionsrecht der Gesellschafter unterworfen gewesen, faktisch habe er aber weder in organisatorischer oder finanzieller noch in administrativer Hinsicht einem Weisungsrecht unterlegen.“ Aus diesem Grund soll der Geschäftsführer eine bedeutsame Wirkung auf die Politik des Unternehmens haben, auch ohne die Beteiligung am Stammkapital. Daraus ergibt sich, dass für ihn keine Sozialversicherungspflicht besteht. Anhand dieses Urteils lässt sich erkennen, dass es wichtig ist, dass man in einem solchen Moment immer den jeweiligen Fall prüfen muss.

Verbraucherzeitschrift rät von Sterbegeldversicherungen ab

info | Versicherungen | Donnerstag, Februar 22nd, 2007

Sterbegeldversicherungen haben den Sinn, die Bestattungskosten oder die Kosten für die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Die private Vorsorge ist zwar sehr wichtig, allerdings stößt man bei dieser Art von Versicherung oftmals auf viel zu hohe Beiträge und eine viel zu kleine Versicherungssumme. Häufig zahlt der Versicherte zu teure Versicherungsbeiträge von mehr als sechstausend Euro und die Hinterbliebenen erhalten im Todesfall gerade einmal knapp fünftausend Euro. Aus diesem Grund rät die deutsche Verbraucherzeitschrift Finanztest nun von diesen Sterbegeldversicherungen ab und empfiehlt zu diesem Zweck den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Mit ihr sind folglich nicht nur die Kosten für die Bestattung abgedeckt, sondern auch der Unterhalt der hinterbliebenen Familie ist fürs Erste abgesichert. Für ältere oder schwer kranke Menschen kann der Abschluss einer solchen Versicherung nur dann einen Nutzen bringen, wenn man vorher keinerlei Kapital dafür angespart hat. Grund dafür ist die ausbleibende Gesundheitsprüfung, die bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung durchgeführt wird.

Gesetzliche Krankenkassen erhöhen Beiträge

info | Versicherungen | Donnerstag, Februar 15th, 2007

Die gesetzlich Versicherten müssen zu Beginn dieses Jahres schwer schlucken. Knapp zwei Drittel der deutschen Versicherungsgesellschaften haben zum 01. Januar 2007 ihre Versicherungsbeiträge erhöht. Aus dem Grund, dass weitere Beitragserhöhungen nicht unbedingt ausgeschlossen sind, kommt für viele nun wieder ein Wechsel der Versicherungsgesellschaft in Frage.
Etwa 126 Krankenkassen haben eine Beitragserhöhung vorgenommen. Der Versicherungsnehmer zahlt nun durchschnittlich 0,7% mehr. Für einen Menschen, der 3600€ verdient, steigt der Versicherungsbeitrag demnach um zwölf Euro. Aufgrund des Sonderkündigungsrechts, das besagt, dass ein jeder Versicherungsnehmer nach einer Beitragserhöhung die Versicherung wechseln kann, denken viele Menschen an einen Wechsel zu einem anderen Anbieter. Die Entscheidung zu einem Wechsel sollte aber vom Versicherungsnehmer sehr gut überlegt werden, weil neben dem eventuell eingesparten Geld auch noch andere Aspekte von Bedeutung sind. So sollte man als Versicherungsnehmer zum Beispiel darauf achten, wie man die Versicherung erreichen kann. Am besten eignet sich dazu eigentlich immer eine Geschäftsstelle, in der man sich persönlich mit einem Berater abstimmen kann. Versicherungsanbieter, die man nur über das Internet erreichen kann sind hingegen meist billiger, allerdings muss man dort auch auf die persönlichen Gespräche verzichten. Leider kann man meistens erst im Krankheits- oder Schadensfall erkennen, wie gut die Leistungen der Versicherungen sind. Eine Informationsaneignung und ein Versicherungsvergleich können in so einem Fall aber schon sehr viel weiterhelfen.

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