Mit der Zeit und dank der Technik ist es immer einfacher geworden, im Internet den Handel mit Aktien durchzuführen. Das Problem dabei ist nur, sich für die richtigen Wertpapiere zu entscheiden und richtig zu investieren. Man muss die richtige Mischung aus einer Anlage finden, die stabil aber dennoch renditestark ist. Für Laien ist diese Aufgabe allerdings meist schwer zu lösen. Zu diesem Zweck bieten Anlageberater ihre Dienste an. Sie unterstützen ihre Kunden darin, diese Anlage zu finden und kassieren im Nachhinein eine Maklergebühr dafür. Entweder sie erhalten diese von dem Anbieter der Firma, dessen Aktienanteile vermittelt wurden oder aber er stellt dem Kunden seine Dienste in Rechnung.
Auch im Bereich der Anlageberatung haben sich die so genannten „Flatrates“ eingeschlichen. Man bezahlt einem Anlageberater monatlich eine bestimmte Summe, woraufhin dieser sich im Gegenzug dazu um die Kapitalanlagen und eine private Altersvorsorge für den Kunden kümmert. Wenn eine Anlage kritisch wird, weil sie sich nicht sonderlich gut entwickelt, setzt er sich mit dem Kunden in Verbindung und berät ihn, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Auch eine Beratung für mögliche andere oder zusätzliche Investitionen erfolgt. Der Nachteil dieser Anlageberatung ist, dass sie teilweise sehr kostspielig ist. Durchschnittlich wird von den Kunden monatlich eine Gebühr von 75 Euro verlangt. Aus diesem Grund lohnt es sich für den Großteil der Investoren, die im Internet mit Aktien handeln, erst ab einer größeren Einlagesumme. Man muss dazu auch bedenken, dass die Beratung keine Garantie dafür ist, dass man einen riesen Gewinn herausschlagen kann.
Eine Alternative zu diesen Anlageberatungen können etwa die kostenlosen Depots sein, bei denen man von Zeit zu Zeit Emails erhält, in denen Tipps und Analysen enthalten sind. Auch das Studieren spezieller Zeitschriften kann den Einstieg erleichtern.
Neukunden haben ab sofort die Möglichkeit bei der Comdirect Bank ein Tagesgeldkonto zu guten Zinsen abzuschließen. Die Comdirect gab heute bekannt, dass sie auf das Tagesgeld PLUS Konto 4,75 % p.a. erhoben hat. Um diese Zinsgutschrift zu erhalten, muss das Konto eine Laufzeit von sechs Monaten ab Kontoeröffnung haben. Außerdem darf das Kapital, welches man auf dem Tagesgeldkonto einlagert nicht höher als 30.000 Euro sein. Dieses Konto erhalten, wie oben bereits gesagt, nur Neukunden. Darunter fallen die Menschen, die innerhalb der letzten sechs Monate keinerlei Geschäfte mit der Comdirect Bank abgewickelt haben.
Wenn das Geld länger als sieben Monate eingelagert wird, wird das Kapital mit den aktuell geltenden Konditionen von der Comdirect Bank verzinst. Aber diese Kontoführung bietet auch noch andere Vorteile. Abgesehen von einer guten Verzinsung des Tagesgelds, kann man als Kunde auch eine kostenlose Kontoführung per Internet beantragen. Abgesehen davon gibt es keine Mindesteinlagesumme. Das Kapital wird vom ersten Euro an verzinst. Den Zinseffekt kann man hier sehr gut ausnutzen, da hier eine vierteljährliche Zinsgutschrift besteht. Ein weiterer Vorteil dieses Tagesgeldkontos ist, dass man jeden Tag Zugriff auf das Geld hat.
Es lässt sich gut erkennen, dass die Comdirect Bank mit der Erstellung dieses Kontos, die Führung im Kampf um das Tagesgeldkonto mit den besten Zinsen, übernommen hat.
Deutsche Kapitalanleger interessieren sich, aufgrund der Turbulenz auf den Kapitalmärkten oder wegen der anstehenden Abgeltungssteuer, kaum noch für die Geldanlage in Aktien. Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres, haben nur noch ca. 3,9 Millionen Deutsche in Aktien investiert. Die Zahl der deutschen Investoren war schon seit knapp zwölf Jahren nicht mehr so niedrig, so das Deutsche Aktieninstitut (DAI). Hinzu kommt, dass auch die Unruhen am US- Immobilienmarkt, dabei nicht unbedingt sehr förderlich gewesen sein dürften.
Aber auch die indirekten Aktienanlagen sind nicht sehr erfolgreich. Nur 7,9 Millionen deutsche Anleger haben – nach Aussagen der DAI – Anteile an Aktien- oder gemischten Fonds erworben. Immerhin ist diese Zahl nicht, wie im ersten Halbjahr von 2007, abgefallen. Verantwortlich dafür könnte die Tatsache sein, dass die drohende Abgeltungssteuer mehr auf die Direktanlagen, als auf Fonds, Bezug nimmt. Um das deutsche Anlageverhalten zumindest ein kleines bisschen zu verändern, sollte man versuchen, das Investieren in eine Aktie, zwecks der privaten Altersvorsorge, dem Kunden schmackhafter machen. So sollte man zum Beispiel die Doppelbesteuerungen abschaffen. Grund dafür ist, dass Deutschland es sich nicht erlauben kann, dass die Wertpapiere noch mehr an ihrer Akzeptanz verlieren.
Wer sich für den Abschluss eines Tagesgeldkontos entscheidet, sollte ein Tagesgeld mit monatlicher Zinsgutschrift wählen. Grund dafür ist, dass man damit einen höheren Zinseffekt, als mit einer vierteljährlichen oder einer jährlichen Zinszahlung erreichen kann.
Wenn man beispielsweise ein Tagesgeld in Höhe von 30.000 Euro bei einem Zinssatz von 4,00% und einer Laufzeit von 360 Tagen anlegt, erhält man mit einer jährlichen Zinsgutschrift nur 31.200 Euro (inklusive seines angelegten Kapitals). Bei einer vierteljährlichen Zinszahlung würde man 1.218,12 Euro Gewinn machen und bei einer monatlichen Zinsgutschrift hat man ein Endkapital von 31.222,25 Euro.
In den Medien machen die so genannten Geldmarktkonten zur Zeit einen regelrechten Boom mit. Abgesehen von ihnen, besteht aber auch noch die Möglichkeit dazu, eine Kapitalanlage in die so genannten Geldmarktfonds vorzunehmen. Beide Anlageformen gelten als sehr lukrativ. Der Geldmarkt wurde damals eigentlich als reiner Interbankenmarkt eingerichtet, damit sich die Banken untereinander Geld verleihen können. Wenn der Fall auftritt, dass eine Bank während des Geschäftsbetriebs einen finanziellen Engpass hat, kann sie sich von anderen Banken das Geld über einen kurzen Zeitraum leihen. Es besteht auch die Möglichkeit, dieses Geld von der Zentralbank zu erhalten, allerdings muss man dort höhere Zinsen bezahlen. Ein Geldmarktfonds stellt also im Grund nichts anderes dar, als ein Geldmarktkonto, mit dem auch der Anleger die Möglichkeit hat, auf den Geldmarkt zugreifen zu können. Das Geld, welches sich in diesen Fonds sammelt, kann nun den Banken im Notfall zur Verfügung gestellt werden.
Diese Geldanlage ist deswegen so lukrativ, weil hier die Zinsen um einiges höher liegen, als bei festverzinslichen Sparbüchern und außerdem besteht für den Anleger kein Risiko, sein Geld zu verlieren. Grund dafür ist, dass das Geld über Bankensicherungsfonds abgesichert ist und es deshalb auch bei Anmeldung eines Konkurses nicht verloren geht. Der Anleger hat die Möglichkeit zu jeder Zeit sein Geld in den Fonds einzuzahlen und es in der gleichen Schnelligkeit wieder abzuziehen. Die hohe Sicherheit, die man bei dieser Geldanlage vorfinden kann, bewirkt, dass die Geldmarktfonds in die geringste Risikoklasse eingeordnet werden.
Das Bundeskriminalamt ließ verlauten, dass die Anzahl der Betrügereien im Kapitalanlagebereich 2006 im Vergleich zu 2005 um 70 Prozent angestiegen sind. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine halbe Milliarde Euro. Die Dunkelzahl der gesamten Schäden würde allerdings noch sehr viel höher liegen. Die Polizei ist sehr bemüht, um diese Anlagebetrügereien aufzudecken und kann eine unglaubliche Quote von 99,6 Prozent vorweisen. Leider bekommen aber trotzdem viele der Anleger ihr Geld nicht erstattet. Man muss also vorsorgen. Der Bundesverband deutscher Banken hat aus diesem Grund einige Dinge in einer Liste zusammengestellt, die man als Geldanleger beachten sollte.
Die erste Sache, bei der man aufpassen muss ist, wenn Anbieter ihre Kunden zuerst telefonisch kontaktieren. In so einem Fall darf man gar nicht erst auf das Gespräch eingehen. Ein großer Fehler, den Anleger machen können ergibt sich, wenn man auf eine Geldanlage mit riesigen Gewinnversprechen eingeht. Überdurchschnittlich hohe Renditen beeinflussen den Anleger in seiner Entscheidung. Daher heißt es als Tipp: Je höher die Renditeversprechen, desto größer die Gefahr eines Verlustes des Kapitals. Eine weitere Gefahr lauert, wenn die Anbieter eine hohe Provision verlangen. In so einem Fall haben die „Spezialisten“ mehr die eigene Gewinnbeteiligung im Sinn, als die des Kunden.
Misstrauisch sollte man auch dann werden, wenn der Sitz von Vertragspartnern oder Vermittlern im Ausland, besonders in exotischen Ländern liegt. Die Kunden können dann im Fall einer Kapitalbetrügerei kaum rechtliche Schritte einleiten und durchsetzen. Weiterhin sollte man als Anleger beachten, dass man sich mit Angeboten, die nur bei einem sofortigen Abschluss der Anlage hohe Gewinne versprechen, nicht ködern lässt. Dadurch hat der Sparer kaum eine Chance, das Angebot sorgfältig zu überprüfen und durchzurechnen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kann man sich beim Deutschen Institut für Anlegerschutz eine detailliertere Checkliste einholen.
Menschen, die ihr Geld anlegen möchten, bieten sich viele Möglichkeiten, die sich vor allem in der Rendite und dem einzugehenden Risiko unterscheiden. Leider kann man eine Geldanlage mit einer hohen Rendite und einer Risikolosigkeit nicht vereinbaren. Man muss sich also entscheiden, ob man das Risiko eingehen möchte, etwas von seinem Geld verlieren zu können, dafür aber evtl. eine hohe Rendite herauszuschlagen oder aber man wählt eine sichere Geldanlage bei der man keine so hohen Gewinne einfahren kann. Zur letzteren Typklasse von Geldanlagen gehören auch die Festgeldkonten. Die Konditionen für dieses Konto werden schon bei Beginn der Anlage festgelegt.
Die Laufzeiten, zu denen man üblicherweise ein Festgeldkonto abschließt, liegen zwischen einem und zwölf Monaten. Wenn man als Kunde Beträge ab eintausend Euro investieren kann und über die Laufzeit hinweg nicht unbedingt auf das Geld angewiesen ist, erhält man eine – für das Festgeld – sehr gute Rendite. Diese ist abhängig von den Laufzeiten und hauptsächlich aber in der Höhe der Anlagesumme. Berichten von Experten zufolge, dürften die Zinsen des Festgelds noch weiter ansteigen und diese Geldanlage dadurch an Attraktivität gewinnen.
Auch bei der erforderlichen Mindestanlagesumme von 1000€ bietet ein Festgeldkonto eine gute Anlageform dar. Allerdings wird es erst bei einer Einlagesumme von 10000 Euro so richtig spannend. Hierbei kann man eine sehr gute Rendite erzielen. Natürlich klappt das nur, wenn man auf diese Summe über einen längeren Zeitraum verzichten kann. Das Festgeldkonto ist für risikounfreudige Menschen genau die richtige Wahl. Man geht als Anleger kein Risiko ein, Zinsschwankungen sind ausgeschlossen und der Zinssatz ist für diese Anlageform sehr ansehnlich.
Viele der Geldanlagen bergen ein bestimmtes Risiko. Anleger, die kein hohes Risiko eingehen möchten, dürfen normalerweise auch nicht mit einer hohen Rendite rechnen. Wer sich trotzdem für eine sichere Geldanlage entscheidet, der sollte in Anlagen mit einem festen Zinssatz investieren. Diese festen Zinssätze sind vor allem bei Anlagen wie festverzinslichen Papieren oder aber auch bei Sparplänen zu finden. Diese Geldanlage erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, da sich viele Menschen sein wollen, dass sie nichts von ihrem Kapital verlieren.
Hierbei muss der Anleger pro Monat eine bestimmten Beitrag über einen, zwischen Kunde und Bank festgelegten, Zeitraum auf das Konto einzahlen. Viele Geldinstitute locken ihre Kunden auch schon mit einem Beitrag von nur 25€ pro Monat. Auch wenn man sich frei aussuchen kann, wie lange diese Anlage dauern soll, beträgt die Laufzeit in vielen Fällen vier Jahre. Der Zinssatz, den die Bank ihren Anlegern anbietet, kann sich zugunsten des Anlegers verändern, je länger er die Beiträge einzahlt. Angeboten wird diese Geldanlage für Menschen, die ihr Geld sicher anlegen möchten und auf eine überaus hohe Rendite verzichten können.
Die Folgen, welche der Klimawandel hinterlässt, geben den Anstoß dazu, nicht nur privat umzudenken, sondern auch die Wirtschaft, insbesondere im Bereich der Geldanlage, machen sich diese Umweltumstände bemerkbar. Die Investition in die Umwelt wurde damals immer als moralische Geldanlage abgetan. Mittlerweile hat sich eine eigene Branche entwickelt, in der man besonders auf die Erhaltung der Umwelt achtet. Die als Umweltfonds bekannt gewordenen Wertpapiere, sind inzwischen nicht mehr vom Markt wegzudenken. Sie haben einen festen Platz in der großen Vielfalt der Wertpapieranlagen bekommen und erfreuen sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Viele Unternehmen richten ihre Interessen auf die Ökotechnologie aus, weshalb auch die Umweltfonds für sie immer interessanter werden.
Aus diesem Grund wird die Investition in einen Umweltfonds auch nicht mehr nur aus umweltpolitischen Gründen vorgenommen. Man hofft – wie bei jeder Anlage seines Kapitals in einen Fonds – auf große Gewinne, die man dadurch erzielen kann. Demnach muss sich auch der Umweltfonds in der großen Finanzwelt, neben Immobilien-, Renten- oder Aktienfonds behaupten.
Die Themengebiete bei Umweltfonds reichen über Kraft- Wärme- Anlagen, Solarenergie, Biogas oder Windkraftparks. Der Hauptschwerpunkt liegt demnach in der Energiegewinnung. Bei der Entscheidung, für welchen Fonds man sich entscheidet sollte man sich in den verschiedenen Prospekten sorgsam informieren. In diesen Prospekten sollten Informationen zu den Chancen des Fonds aufgelistet sein.
Es gibt viele gute Filme, allerdings gibt es auch die, bei denen schon von Vornherein klar ist, dass sie bereits nach wenigen Wochen aus den Kinos verschwunden sind. Wie gut ein Film beim Publikum ankommt, kann man vorher immer sehr schlecht sagen. Aus diesem Grund ist es oftmals ein großes Risiko, was man in Kauf nimmt, wenn man in diese Projekte investiert. Nicht nur Filme, sondern auch Videos, Musik oder PC-Games sind für die Anlage in die so genannten Medienfonds bekannt. Das große Risiko besteht hierbei logischerweise darin, dass man vorher nicht weiß, wie erfolgreich die Produktion ist. Die Anleger können also entweder an dem großen Gewinn durch die Erfolge beteiligt sein oder aber sie machen große Verluste.
Bis zum November des Jahres 2005 waren die Medienfonds als Steuerfonds sehr beliebt. Ihre Investoren profitierten hauptsächlich durch die steuerlichen Vergünstigungen. Nach der Abschaffung der Verlustverrechnungsmöglichkeiten kann man auch für die Anlage in Medienfonds behaupten, dass man fast nur noch durch die Rendite dieses Fonds Gewinn machen kann. Aufgrund der Undurchschaubarkeit der Medienbranche und damit des Erfolgs dieser Medien, sollte man bei der Anlage in diese Fonds allerdings sehr vorsichtig sein und den Markt gut kennen. Nur weil ein sehr erfolgreiches Buch verfilmt worden ist, muss das nicht gleichzeitig bedeuten, dass auch die Verfilmung große Zuwendung verspricht. Die Anlage in einen Medienfonds bedeutet die Anlage in einen geschlossenen Fonds. Sie werden nur in einer ganz bestimmten Zeichnungsfrist angeboten und sind daher projektbezogen und beschränken sich oftmals nur auf eine Produktion. Der Vorteil der Geldanlage in Medienfonds – vorausgesetzt, man hat in das richtige Projekt investiert - ist, dass man nicht nur von Besuchereinnahmen, sondern auch von sämtlichen Merchandising-Artikeln profitiert. All die Gewinne von den projektbezogenen Artikeln, wie Bettwäsche, Figuren oder Bücher fließen mit in die Rendite ein.