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Achtung Falschgeld im Umlauf

info | Aktuelles | Mittwoch, Januar 16th, 2008

Zur Zeit sind wieder mächtig viele „Blüten“ im Umlauf. In der zweiten Hälfte von 2007 ist der Fünfziger mit 7.826 Exemplaren der am häufigsten auftauchende Falschgeldschein. Auf Platz zwei der am häufigsten gefälschten Banknoten liegt der Zweihunderter (5.186) gleich vor dem Hunderter mit 3.775 Exemplaren. Die kleineren Scheine wie der Zwanziger, der Zehner und auch der Fünfer machen insgesamt nur eine sehr kleinen Teil aus. Die 500-Euro-Banknoten bilden mit 0,7% das Schlusslicht dieser Liste.

Wenn man sich die Statistiken der letzten beiden Jahre mal etwas genauer ansieht, fällt auf, dass es von 2006 auf 2007 ca. 6.000 weniger Falschgeldnoten gibt. Es fällt aber leider auch auf, dass die Höhe des Schadens, die dabei entstanden ist, in 2007 etwa 600.000 Euro teurer war, als im Jahr zuvor. Verantwortlich dafür ist, dass sich die Geldfälscher hauptsächlich auf Einhundert- und Zweihundert- Euro- Scheine konzentrieren. Auch wenn die Anzahl der registrierten Falschgelder von 2006 auf 2007 gesunken ist, muss man trotz alle dem weiterhin vorsichtig sein.

Änderungen des neuen Unterhaltsrechts

info | Aktuelles | Samstag, Dezember 29th, 2007

Zum ersten Januar des nächsten Jahres werden die Änderungen des neuen Unterhaltsrechts rechtskräftig. Dieses neue Unterhaltsrecht hat die Rangfolge innerhalb der Familienmitglieder verändert. Ab Januar heißt es dann: Den Ansprüchen der Kinder muss man, nach der Trennung der Eltern, als erstes gerecht werden. Den zweiten Rang dieses neuen Unterhaltsrechts nehmen Elternteile ein, die das Kind versorgen und außerdem unterhaltsberechtigt sind. Abgesehen davon, kann der Unterhalt für den Ehegatten in Zukunft einfacher befristet und in der Höhe eingeschränkt werden. Dadurch ergibt sich, dass ein hoher Lebensstandard nicht mehr unbedingt durch den Ex- Partner gewährleistet sein muss. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn der Ehepartner nur deswegen ein geringeres Gehalt einfahren kann, weil er zum Beispiel aufgrund der Ehe seine Ausbildung nicht beenden konnte. Trotzdem gilt: Die Kinder sind zuerst an der Reihe! Das auffälligste an den Änderungen des Unterhaltsrechts ist die Gleichsetzung von unehelichen und ehelichen Kindern. Das bedeutet im Klartext, dass eheliche und uneheliche Kinder ab Januar 2008 nur noch drei Jahre Anspruch auf Unterhaltszahlungen haben. Eine weitere Veränderung im neuen Unterhaltsrecht besteht darin, dass wir zukünftig eine Unterhaltstabelle bekommen, die deutschlandweit gelten soll. Voraussichtlich wird es die Düsseldorfer Tabelle sein, die für das Jahr 2008 bereits vorliegt.

Anhebung und Senkung der Sozialbeiträge in 2008

info | Aktuelles | Donnerstag, Dezember 27th, 2007

Der Bundesrat hat heute der Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge zugestimmt. Arbeitnehmer müssen daher im nächsten Jahr weniger Sozialbeiträge bezahlen. Grund für die Absenkung von 4,2% auf 3,3% liegt darin, dass sich die deutsche Wirtschaft zunehmend gut entwickelt. Eine Person, die einen Bruttoverdienst von 2000€ hat, spart durch die Absenkung dieser Arbeitslosenversicherungsbeiträge ca. 9 Euro.
Einen Anstieg hingegen, werden die Pflegeversicherungsbeiträge aushalten müssen. Der Anstieg soll ab Juli gelten und 0,25 Prozent betragen. Die Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge ist demnach deutlich höher als die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Der Beitragssatz beträgt nach der Anhebung 1,95% des Bruttoeinkommens.

Umfrage ergibt: Preisstabilität beim Autokauf sehr wichtig

info | Aktuelles | Sonntag, Dezember 16th, 2007

Die Allianz hat die puls Marktforschung damit beauftragt, herauszufinden wie potenzielle Neu- und Gebrauchtwagenkäufer zum Thema Finanzierung stehen. Die knapp 1.000 Befragten wurden über die bekannten Online- Autobörsen ausgefragt. Dabei kam heraus, dass sich mehr als fünfzig Prozent der Teilnehmer der Umfrage, Mobilitätspakete aus Finanzierung und Versicherung wünschen. Außerdem besteht, aufgrund der dadurch gebotenen Flexibilität, bei Finanzierungsmöglichkeiten eine große Nachfrage.
Die Umfrage hat demnach schon mal ergeben, dass sich diese Mobilitätspakete hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen dürfen. Bei der Frage nach den Elementen eines Finanzdienstleistungspakets stellte sich heraus, dass ca. fünfzig Prozent eine Finanzierung des Wagens und 46 Prozent eine Versicherung für das Auto wählen würden. Für rund 54 Prozent dieser Autokäufer ist es außerdem von Bedeutung, dass die Finanzierung des Wagens aus einer Hand läuft.
Selbstverständlich spielt der Kaufpreise des Autos eine große Rolle, allerdings wollen die Autokäufer Sicherheit haben. Sie achten beim Autokauf darauf, dass die Raten bei der Finanzierung gleich bleiben, so dass man für Reparaturen und Versicherung stetig noch genügend Geld und einen Überblick über seine finanziellen Möglichkeiten hat.

Erneuter Rentenanstieg in 2008?

info | Aktuelles | Montag, November 5th, 2007

Wie schon im Jahr 2007 kann man auch im nächsten Jahr wieder damit rechnen, dass die Rente weiter ansteigt. Rentenexperten vermuten einen Anstieg von 1,03% im Westen und 1,13% im Osten Deutschlands. Genauere Angaben können erst im Februar gemacht werden.
Viel haben wir aber von dieser Rentenerhöhung nicht, da die Inflationsrate den Großteil von ihr vernichtet. Diese Mehreinnahmen der Bundesregierung werden dem Rentner aber natürlich nicht in Form von günstigeren Beiträgen gezahlt. Nein, die Beiträge bleiben die selben. Sie werden für „schlechte Zeiten“ zurückgelegt, mit denen mit Sicherheit gerechnet werden muss.

Gesetz für die Private Altersvorsorge?

info | Aktuelles, Altersvorsorge | Donnerstag, November 1st, 2007

Am Weltspartag wurde bekannt, dass die Deutschen wieder mehr von ihrem Geld beiseite legen. Das Statistische Bundesamt ließ verlauten, dass die Deutschen im ersten Halbjahr durchschnittlich 170€ pro Monat zurückgelegt haben. Die durchschnittliche Sparquote des verfügbaren Einkommens ist dadurch von 10,5 auf 10,9 Prozent angestiegen. Den Großteil ihres zurückgelegten Kapitals verwenden die Deutschen für die Anlage in Lebensversicherungen und festverzinsliche Wertpapiere. Auch die Investition in das eigene Haus ist hierzulande sehr beliebt. Der Grund für diesen Aufschwung der privaten Altersvorsorge liegt darin, dass fast 16% der deutschen Bevölkerung Angst haben, ihren Lebensstandard im Alter allein nicht mehr halten zu können. Das hat eine Umfrage der Postbank ergeben. Sie haben außerdem herausgefunden, dass fast 43% der Befragten dafür wären, die private Altersvorsorge zur Pflicht zu machen. Sie empfinden zu diesem Zweck die Riester- Rente für eine gute Wahl.
Aber auch die Arbeitgeber werden bei den Ergebnissen dieser Umfrage nicht geschont. Rund 60 Prozent sind dafür, dass die Arbeitgeber ihren Teil zur privaten Altersvorsorge beitragen. Das soll in Form von einer Gewinnbeteiligung vonstatten gehen. Wenn das Unternehmen Gewinne einfährt, sollen Teile davon nicht direkt zu den Arbeitnehmern fließen, sondern direkt in die Altersvorsorge mit eingebunden werden. Sobald das Betreiben einer privaten Altersvorsorge zur Pflicht für den deutschen Bürger wird, lecken sich die privaten Anbieter die Finger nach den Profiten, die sie dadurch einfahren können. Eine bessere Möglichkeit, um den Anreiz nach der Durchführung einer Altersvorsorge, zu verstärken wäre, wenn man den Anleger mit Zulagen und steuerlichen Abzugsmöglichkeiten locken würde.

Facebook macht Riesen- Geschäft mit Microsoft

info | Aktuelles | Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Microsoft hat das Rennen um die Beteiligung an der Online- Kontaktbörse Facebook gegen Google gewonnen. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, darf sich nun über die Mitwirkung Microsofts mit 240 Millionen Dollar freuen. Bislang hatte sich Microsoft in den USA, nur in Form vom Verkauf von Werbung am Unternehmen beteiligt. Jetzt haben sie auch die Chance am internationalen Geschäft teilzuhaben. Aufgrund der rund 48 Millionen Nutzer kann Facebook unglaublich hohe Seitenbesuche vorweisen, die sich perfekt zur Anzeigenwerbung anbieten. Der Wert dieses Unternehmens liegt laut Spekulationen bei ca. 15 Milliarden Dollar. Diese Internet- Kontaktbörse konnte eine rasche Entwicklung vorweisen und ist dadurch zu einem großen Konkurrent für MySpace herangewachsen.

Debatte über Vertriebskosten bei Lebens- und Rentenversicherungen

info | Aktuelles, Altersvorsorge | Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Die Bundesregierung und die deutschen Versicherungsanbieter debattieren momentan darüber, wie man den Kunden Vertriebskosten berechnet. Der Marktanführer Allianz besteht darauf, dem Kunden die Vertriebskosten, für Lebens- und Rentenversicherungen, in einer einmaligen Summe zuschreiben zu lassen. Diesen Vorschlag hatte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gemacht. Besonders im Bundesarbeitsministerium ist man über diese Empfehlung nicht gerade sehr begeistert. Dieser sofortige Abzug ist beachtlich. Legt ein Kunde eine Summe in Höhe von 100.000€ an, bedeutet das für ihn, dass sofort 6000€ für die Vertriebskosten abgezogen werden. Demnach kann im ersten Jahr nur eine Verzinsung von 94.000€ vorgenommen werden. Über fünf Jahre verteilt, wären es 98.500€. Im ersten Halbjahr diesen Jahres haben Kunden 4,7 Milliarden Euro für diese Einmalbeträge bezahlt.
Einige andere Versicherungsgesellschaften möchten die Vertriebskosten über einige Jahre verteilen. Die Aachen- Münchener Leben möchte die Kosten über fünf Jahre hinweg verteilen. Dadurch berücksichtigen sie die das neue Versicherungsvertragsgesetz, welches diese Verteilung einplant. GDV und Allianz sind hingegen der Meinung diese Vorschrift besitze nur für Policen gegen laufenden Beitrag ihre Gültigkeit. Dadurch soll verhindert werden, dass der Kunde bei einer verfrühten Kündigung des Lebensversicherungsvertrags kaum etwas erstattet bekommt.

Vorsicht: Betrügereien im Kapitalanlagenbereich aufm dem Vormarsch

info | Aktuelles, Geldanlage | Dienstag, Oktober 23rd, 2007

Das Bundeskriminalamt ließ verlauten, dass die Anzahl der Betrügereien im Kapitalanlagebereich 2006 im Vergleich zu 2005 um 70 Prozent angestiegen sind. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine halbe Milliarde Euro. Die Dunkelzahl der gesamten Schäden würde allerdings noch sehr viel höher liegen. Die Polizei ist sehr bemüht, um diese Anlagebetrügereien aufzudecken und kann eine unglaubliche Quote von 99,6 Prozent vorweisen. Leider bekommen aber trotzdem viele der Anleger ihr Geld nicht erstattet. Man muss also vorsorgen. Der Bundesverband deutscher Banken hat aus diesem Grund einige Dinge in einer Liste zusammengestellt, die man als Geldanleger beachten sollte.

Die erste Sache, bei der man aufpassen muss ist, wenn Anbieter ihre Kunden zuerst telefonisch kontaktieren. In so einem Fall darf man gar nicht erst auf das Gespräch eingehen. Ein großer Fehler, den Anleger machen können ergibt sich, wenn man auf eine Geldanlage mit riesigen Gewinnversprechen eingeht. Überdurchschnittlich hohe Renditen beeinflussen den Anleger in seiner Entscheidung. Daher heißt es als Tipp: Je höher die Renditeversprechen, desto größer die Gefahr eines Verlustes des Kapitals. Eine weitere Gefahr lauert, wenn die Anbieter eine hohe Provision verlangen. In so einem Fall haben die „Spezialisten“ mehr die eigene Gewinnbeteiligung im Sinn, als die des Kunden.

Misstrauisch sollte man auch dann werden, wenn der Sitz von Vertragspartnern oder Vermittlern im Ausland, besonders in exotischen Ländern liegt. Die Kunden können dann im Fall einer Kapitalbetrügerei kaum rechtliche Schritte einleiten und durchsetzen. Weiterhin sollte man als Anleger beachten, dass man sich mit Angeboten, die nur bei einem sofortigen Abschluss der Anlage hohe Gewinne versprechen, nicht ködern lässt. Dadurch hat der Sparer kaum eine Chance, das Angebot sorgfältig zu überprüfen und durchzurechnen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kann man sich beim Deutschen Institut für Anlegerschutz eine detailliertere Checkliste einholen.

Hiobsbotschaft: Pavarotti hinterlässt knapp 20 Mio. Euro Schulden

info | Aktuelles | Sonntag, Oktober 21st, 2007

Mit so etwas haben die Hinterbliebenen und potenziellen Empfänger des Erbes von Pavarotti wohl nicht gerechnet. Der berühmte Opernsänger, der Anfang September seiner Krebserkrankung erlegen ist, hat seinen Erben 18 Millionen Schulden hinterlassen. Allein auf dem Konto des Tenorstars waren 11 Millionen Schulden zu finden. Hinzu müsse man die Schulden von noch nicht abbezahlten Darlehen rechnen, die gemeinsam etwa 7 Mio. Euro betragen. Der Anwalt von Pavarotti’s zweiter Ehefrau legt gegenüber der Zeitschrift „La Repubblica“ offen, dass diese Summe kein Wunder sei. Grund dafür ist, dass Pavarotti aufgrund seiner Krankheit teure, medizinische Behandlungen in Kauf nehmen musste und außerdem seiner künstlerischen Begabung nicht mehr nachgehen konnte.
Die Nachlassempfänger müssen sich allerdings keine großen Sorgen machen. Grund dafür ist, dass der Opernsänger noch kurz vor seinem Tod einen Fonds eingerichtet hat, der sich vor allem zum Vorteil seiner Frau Nicoletta Mantovani äußert. Sie erbt damit zum Beispiel seine Wohnungen in New York und zahlreiche Matisse- Gemälde. Alleine dieses Erbe kann einen Gesamtwert von 15 Mio. Euro aufweisen. Seine Töchter aus erster Ehe erben dagegen nur die Villa an der Adria und abgesehen davon ein Appartement in Monte- Carlo, zu welchem aber auch noch die Ehefrau und Witwe Mantovani Zutritt hat. Die Tageszeitung „La Repubblica“ vermutet, dass sich dieses Erbschafts- Chaos letztendlich vor dem Richter wiederfindet, da der Nachlass hauptsächlich aus Schulden besteht.

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