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Der Bereitstellungszins beim Immobiliendarlehen

info | Allgemein | Samstag, Februar 23rd, 2008

Die Auszahlung eines Immobilienkredits erfolgt in der Regel nicht in einem Betrag, sondern immer in Raten, je nachdem wie schnell der Bau/Umbau voran geht. Der Baufortschritt muss dann meistens durch einen Bauträger oder einen Architekten bestätigt werden. Dadurch hat die Bank die Sicherheit, dass das Geld des Kredits auch wirklich in den Bau/Umbau des Hauses investiert wird und somit der Wert des Grundstücks, auf dem die Immobilie steht, gesteigert werden kann.
Abhängig vom Baufortschritt kann die gänzliche Auszahlung des Immobilienkredits einige Monate lang andauern. Die Kreditinstitute refinanzieren die Kreditsumme schon direkt beim Abschluss des Ver- trags. Das bedeutet, dass sie sich das zu finanzierende Geld schon gleich von anderen Instituten oder der Zentralbank leihen. Aus diesem Grund achtet die Bank darauf, dass die Auszahlung nicht zu lange dauert. Es wird also eine so genannte Bereitstellungszeit abgemacht, in der der Kredit- nehmer die Möglichkeit hat, sich das Geld in Raten aushändigen zu lassen. Oftmals beläuft sich diese Zeit auf drei bis sechs Monate. In anderen Fällen beträgt die Auszahlungszeit ein Jahr. Diese lange Zeit ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass während eines Bauvorhabens auch mal Verzögerungen oder Probleme auftreten können. Wenn es dazu kommt, dass diese Bereitstellungszeit verlängert werden muss, ist der Kunde dazu verpflichtet, pro Monat einen Bereitstellungszins von meist 0,25 Prozent zu zahlen. Wenn das vollständige Darlehen ausgezahlt wurde, enden die Zahlungen der Bereitstellungszinsen und die normale Kreditrückzahlungsrate wird vom Konto abgebucht.

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