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Die europäischen Steueroasen

info | Steuern | Mittwoch, Februar 27th, 2008

Zur Zeit wird in den Medien groß über die Steuerhinterziehung und vor allem die Steuerparadiese in der EU debattiert. Das Anti- Globalisierungsnetzwerk ATTAC fordert nun in einer Pressemitteilung, dass man nicht nur Druck auf die „Fürstentümer Liechtenstein und Monaco“ ausüben dürfe, sondern auch die anderen EU Länder, in denen Steuerdumping betrieben wird, müssen bekämpft werden. Zu diesen Ländern gehören Österreich, Luxemburg, Irland, und Estland.
Aufgrund des Treffens, welches Angela Merkel mit der irischen Präsidentin Mary McAleese hat, fordert die ATTAC, dass unsere Bundeskanzlerin genau so harte Worte findet, wie gegenüber dem liechtensteinischen Regierungschef. Letztlich würde sonst nur die Überlegung überhand gewinnen, dass die Ansage zur Bekämpfung der Steueroasen seitens Frau Merkel nur PR ist. Irland steht der Einführung eines einheitlichen Mindeststeuersatzes und einer gemeinsamen Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer, innerhalb der EU kritisch entgegen und weigert sich zu diesem Entschluss. Jegliche Unternehmensgewinne werden dort mit 12,5% versteuert.
Einige deutsche Unternehmen haben auch Niederlassungen in Irland, da sie dort Steuern einsparen können. Die Aufregung der ATTAC begründet sich darin, dass „dieses Geld hierzulande in den öffentlichen Haushalten für Investitionen in die soziale Infrastruktur“ fehle. Anstatt gegen diese vielen Steueroasen anzukämpfen werden hierzulande Steuern auf Zinsen, Dividenden oder Unternehmensgewinne ständig gesenkt und die Abgaben und Steuern für Arbeiter und Verbraucher steigen an.

Der Bereitstellungszins beim Immobiliendarlehen

info | Allgemein | Samstag, Februar 23rd, 2008

Die Auszahlung eines Immobilienkredits erfolgt in der Regel nicht in einem Betrag, sondern immer in Raten, je nachdem wie schnell der Bau/Umbau voran geht. Der Baufortschritt muss dann meistens durch einen Bauträger oder einen Architekten bestätigt werden. Dadurch hat die Bank die Sicherheit, dass das Geld des Kredits auch wirklich in den Bau/Umbau des Hauses investiert wird und somit der Wert des Grundstücks, auf dem die Immobilie steht, gesteigert werden kann.
Abhängig vom Baufortschritt kann die gänzliche Auszahlung des Immobilienkredits einige Monate lang andauern. Die Kreditinstitute refinanzieren die Kreditsumme schon direkt beim Abschluss des Ver- trags. Das bedeutet, dass sie sich das zu finanzierende Geld schon gleich von anderen Instituten oder der Zentralbank leihen. Aus diesem Grund achtet die Bank darauf, dass die Auszahlung nicht zu lange dauert. Es wird also eine so genannte Bereitstellungszeit abgemacht, in der der Kredit- nehmer die Möglichkeit hat, sich das Geld in Raten aushändigen zu lassen. Oftmals beläuft sich diese Zeit auf drei bis sechs Monate. In anderen Fällen beträgt die Auszahlungszeit ein Jahr. Diese lange Zeit ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass während eines Bauvorhabens auch mal Verzögerungen oder Probleme auftreten können. Wenn es dazu kommt, dass diese Bereitstellungszeit verlängert werden muss, ist der Kunde dazu verpflichtet, pro Monat einen Bereitstellungszins von meist 0,25 Prozent zu zahlen. Wenn das vollständige Darlehen ausgezahlt wurde, enden die Zahlungen der Bereitstellungszinsen und die normale Kreditrückzahlungsrate wird vom Konto abgebucht.

Internetvergleich von Preisen für Elektronikgeräte

info | Allgemein, Sparen | Montag, Februar 18th, 2008

Die Durchführung einiger Stichproben von WELT online, beim Internethandel hat einige erstaunende Ergebnisse gebracht. Bei einem Vergleich von Preisen für fünfzehn Elektronikartikel beim bekannten Internetportal eBay und einigen Onlineshops, kam heraus, dass die Preise bei den Onlineshops immer günstiger waren, als bei eBay. Die Preisunterschiede beliefen sich zwischen sieben und dreiunddreißig Prozent.
Die Produkte mit den höchsten Preisunterschieden waren eine externe Festplatte (33,21%), eine DeLonghi Kaffeemaschine (23,46%) und ein Drucker der Firma Samsung (17,06%). Es empfiehlt sich also, zunächst die Angebote zu überprüfen und zu vergleichen und anschließend den Händler auszusuchen. Hierbei können die Dienste einer Suchmaschine oftmals hilfreich sein.

Informationen zur Anlageberatung beim Onlinegeschäft mit Aktien

info | Geldanlage | Montag, Februar 11th, 2008

Mit der Zeit und dank der Technik ist es immer einfacher geworden, im Internet den Handel mit Aktien durchzuführen. Das Problem dabei ist nur, sich für die richtigen Wertpapiere zu entscheiden und richtig zu investieren. Man muss die richtige Mischung aus einer Anlage finden, die stabil aber dennoch renditestark ist. Für Laien ist diese Aufgabe allerdings meist schwer zu lösen. Zu diesem Zweck bieten Anlageberater ihre Dienste an. Sie unterstützen ihre Kunden darin, diese Anlage zu finden und kassieren im Nachhinein eine Maklergebühr dafür. Entweder sie erhalten diese von dem Anbieter der Firma, dessen Aktienanteile vermittelt wurden oder aber er stellt dem Kunden seine Dienste in Rechnung.
Auch im Bereich der Anlageberatung haben sich die so genannten „Flatrates“ eingeschlichen. Man bezahlt einem Anlageberater monatlich eine bestimmte Summe, woraufhin dieser sich im Gegenzug dazu um die Kapitalanlagen und eine private Altersvorsorge für den Kunden kümmert. Wenn eine Anlage kritisch wird, weil sie sich nicht sonderlich gut entwickelt, setzt er sich mit dem Kunden in Verbindung und berät ihn, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Auch eine Beratung für mögliche andere oder zusätzliche Investitionen erfolgt. Der Nachteil dieser Anlageberatung ist, dass sie teilweise sehr kostspielig ist. Durchschnittlich wird von den Kunden monatlich eine Gebühr von 75 Euro verlangt. Aus diesem Grund lohnt es sich für den Großteil der Investoren, die im Internet mit Aktien handeln, erst ab einer größeren Einlagesumme. Man muss dazu auch bedenken, dass die Beratung keine Garantie dafür ist, dass man einen riesen Gewinn herausschlagen kann.
Eine Alternative zu diesen Anlageberatungen können etwa die kostenlosen Depots sein, bei denen man von Zeit zu Zeit Emails erhält, in denen Tipps und Analysen enthalten sind. Auch das Studieren spezieller Zeitschriften kann den Einstieg erleichtern.

Comdirect Bank bietet Neukunden ein zinsstarkes Tagesgeldkonto

info | Geldanlage | Donnerstag, Februar 7th, 2008

Neukunden haben ab sofort die Möglichkeit bei der Comdirect Bank ein Tagesgeldkonto zu guten Zinsen abzuschließen. Die Comdirect gab heute bekannt, dass sie auf das Tagesgeld PLUS Konto 4,75 % p.a. erhoben hat. Um diese Zinsgutschrift zu erhalten, muss das Konto eine Laufzeit von sechs Monaten ab Kontoeröffnung haben. Außerdem darf das Kapital, welches man auf dem Tagesgeldkonto einlagert nicht höher als 30.000 Euro sein. Dieses Konto erhalten, wie oben bereits gesagt, nur Neukunden. Darunter fallen die Menschen, die innerhalb der letzten sechs Monate keinerlei Geschäfte mit der Comdirect Bank abgewickelt haben.
Wenn das Geld länger als sieben Monate eingelagert wird, wird das Kapital mit den aktuell geltenden Konditionen von der Comdirect Bank verzinst. Aber diese Kontoführung bietet auch noch andere Vorteile. Abgesehen von einer guten Verzinsung des Tagesgelds, kann man als Kunde auch eine kostenlose Kontoführung per Internet beantragen. Abgesehen davon gibt es keine Mindesteinlagesumme. Das Kapital wird vom ersten Euro an verzinst. Den Zinseffekt kann man hier sehr gut ausnutzen, da hier eine vierteljährliche Zinsgutschrift besteht. Ein weiterer Vorteil dieses Tagesgeldkontos ist, dass man jeden Tag Zugriff auf das Geld hat.
Es lässt sich gut erkennen, dass die Comdirect Bank mit der Erstellung dieses Kontos, die Führung im Kampf um das Tagesgeldkonto mit den besten Zinsen, übernommen hat.

Deutsche Kapitalanleger umgehen die Anlage in Aktien

info | Geldanlage | Samstag, Februar 2nd, 2008

Deutsche Kapitalanleger interessieren sich, aufgrund der Turbulenz auf den Kapitalmärkten oder wegen der anstehenden Abgeltungssteuer, kaum noch für die Geldanlage in Aktien. Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres, haben nur noch ca. 3,9 Millionen Deutsche in Aktien investiert. Die Zahl der deutschen Investoren war schon seit knapp zwölf Jahren nicht mehr so niedrig, so das Deutsche Aktieninstitut (DAI). Hinzu kommt, dass auch die Unruhen am US- Immobilienmarkt, dabei nicht unbedingt sehr förderlich gewesen sein dürften.
Aber auch die indirekten Aktienanlagen sind nicht sehr erfolgreich. Nur 7,9 Millionen deutsche Anleger haben – nach Aussagen der DAI – Anteile an Aktien- oder gemischten Fonds erworben. Immerhin ist diese Zahl nicht, wie im ersten Halbjahr von 2007, abgefallen. Verantwortlich dafür könnte die Tatsache sein, dass die drohende Abgeltungssteuer mehr auf die Direktanlagen, als auf Fonds, Bezug nimmt. Um das deutsche Anlageverhalten zumindest ein kleines bisschen zu verändern, sollte man versuchen, das Investieren in eine Aktie, zwecks der privaten Altersvorsorge, dem Kunden schmackhafter machen. So sollte man zum Beispiel die Doppelbesteuerungen abschaffen. Grund dafür ist, dass Deutschland es sich nicht erlauben kann, dass die Wertpapiere noch mehr an ihrer Akzeptanz verlieren.