Zum ersten Januar des nächsten Jahres werden die Änderungen des neuen Unterhaltsrechts rechtskräftig. Dieses neue Unterhaltsrecht hat die Rangfolge innerhalb der Familienmitglieder verändert. Ab Januar heißt es dann: Den Ansprüchen der Kinder muss man, nach der Trennung der Eltern, als erstes gerecht werden. Den zweiten Rang dieses neuen Unterhaltsrechts nehmen Elternteile ein, die das Kind versorgen und außerdem unterhaltsberechtigt sind. Abgesehen davon, kann der Unterhalt für den Ehegatten in Zukunft einfacher befristet und in der Höhe eingeschränkt werden. Dadurch ergibt sich, dass ein hoher Lebensstandard nicht mehr unbedingt durch den Ex- Partner gewährleistet sein muss. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn der Ehepartner nur deswegen ein geringeres Gehalt einfahren kann, weil er zum Beispiel aufgrund der Ehe seine Ausbildung nicht beenden konnte. Trotzdem gilt: Die Kinder sind zuerst an der Reihe! Das auffälligste an den Änderungen des Unterhaltsrechts ist die Gleichsetzung von unehelichen und ehelichen Kindern. Das bedeutet im Klartext, dass eheliche und uneheliche Kinder ab Januar 2008 nur noch drei Jahre Anspruch auf Unterhaltszahlungen haben. Eine weitere Veränderung im neuen Unterhaltsrecht besteht darin, dass wir zukünftig eine Unterhaltstabelle bekommen, die deutschlandweit gelten soll. Voraussichtlich wird es die Düsseldorfer Tabelle sein, die für das Jahr 2008 bereits vorliegt.
Der Bundesrat hat heute der Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge zugestimmt. Arbeitnehmer müssen daher im nächsten Jahr weniger Sozialbeiträge bezahlen. Grund für die Absenkung von 4,2% auf 3,3% liegt darin, dass sich die deutsche Wirtschaft zunehmend gut entwickelt. Eine Person, die einen Bruttoverdienst von 2000€ hat, spart durch die Absenkung dieser Arbeitslosenversicherungsbeiträge ca. 9 Euro.
Einen Anstieg hingegen, werden die Pflegeversicherungsbeiträge aushalten müssen. Der Anstieg soll ab Juli gelten und 0,25 Prozent betragen. Die Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge ist demnach deutlich höher als die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Der Beitragssatz beträgt nach der Anhebung 1,95% des Bruttoeinkommens.
In den Medien machen die so genannten Geldmarktkonten zur Zeit einen regelrechten Boom mit. Abgesehen von ihnen, besteht aber auch noch die Möglichkeit dazu, eine Kapitalanlage in die so genannten Geldmarktfonds vorzunehmen. Beide Anlageformen gelten als sehr lukrativ. Der Geldmarkt wurde damals eigentlich als reiner Interbankenmarkt eingerichtet, damit sich die Banken untereinander Geld verleihen können. Wenn der Fall auftritt, dass eine Bank während des Geschäftsbetriebs einen finanziellen Engpass hat, kann sie sich von anderen Banken das Geld über einen kurzen Zeitraum leihen. Es besteht auch die Möglichkeit, dieses Geld von der Zentralbank zu erhalten, allerdings muss man dort höhere Zinsen bezahlen. Ein Geldmarktfonds stellt also im Grund nichts anderes dar, als ein Geldmarktkonto, mit dem auch der Anleger die Möglichkeit hat, auf den Geldmarkt zugreifen zu können. Das Geld, welches sich in diesen Fonds sammelt, kann nun den Banken im Notfall zur Verfügung gestellt werden.
Diese Geldanlage ist deswegen so lukrativ, weil hier die Zinsen um einiges höher liegen, als bei festverzinslichen Sparbüchern und außerdem besteht für den Anleger kein Risiko, sein Geld zu verlieren. Grund dafür ist, dass das Geld über Bankensicherungsfonds abgesichert ist und es deshalb auch bei Anmeldung eines Konkurses nicht verloren geht. Der Anleger hat die Möglichkeit zu jeder Zeit sein Geld in den Fonds einzuzahlen und es in der gleichen Schnelligkeit wieder abzuziehen. Die hohe Sicherheit, die man bei dieser Geldanlage vorfinden kann, bewirkt, dass die Geldmarktfonds in die geringste Risikoklasse eingeordnet werden.
Die Allianz hat die puls Marktforschung damit beauftragt, herauszufinden wie potenzielle Neu- und Gebrauchtwagenkäufer zum Thema Finanzierung stehen. Die knapp 1.000 Befragten wurden über die bekannten Online- Autobörsen ausgefragt. Dabei kam heraus, dass sich mehr als fünfzig Prozent der Teilnehmer der Umfrage, Mobilitätspakete aus Finanzierung und Versicherung wünschen. Außerdem besteht, aufgrund der dadurch gebotenen Flexibilität, bei Finanzierungsmöglichkeiten eine große Nachfrage.
Die Umfrage hat demnach schon mal ergeben, dass sich diese Mobilitätspakete hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen dürfen. Bei der Frage nach den Elementen eines Finanzdienstleistungspakets stellte sich heraus, dass ca. fünfzig Prozent eine Finanzierung des Wagens und 46 Prozent eine Versicherung für das Auto wählen würden. Für rund 54 Prozent dieser Autokäufer ist es außerdem von Bedeutung, dass die Finanzierung des Wagens aus einer Hand läuft.
Selbstverständlich spielt der Kaufpreise des Autos eine große Rolle, allerdings wollen die Autokäufer Sicherheit haben. Sie achten beim Autokauf darauf, dass die Raten bei der Finanzierung gleich bleiben, so dass man für Reparaturen und Versicherung stetig noch genügend Geld und einen Überblick über seine finanziellen Möglichkeiten hat.
Nachdem die Lebensversicherungen in Deutschland immer unbeliebter geworden sind, ist diese Meldung vielleicht mal wieder ein Anreiz, um sich für diesen Weg der Altersvorsorge zu entscheiden. In den letzten Tagen ließen immer mehr Experten verlauten, dass man im nächsten Jahr mit einer höheren Rendite bei Lebensversicherungen rechnen darf. Dieses Jahr lag der Branchendurchschnitt der Überschussbeteiligungen bei rund 4,27 Prozent. Der Anstieg soll im kommenden Jahr ca. 0,25 bis 0,5 Prozentpunkte betragen. Nach vielen Jahren ohne jegliche Zinserhöhungen, ist dieser Anstieg der Rendite bei Lebensversicherungen wohl auch längst überfällig. Längerfristig gesehen bringt einem Anleger allerdings der Abschluss einer Risikolebensversicherung in Verbindung mit einer Kapitalanlage in Fonds, eine bessere Absicherung und zudem auch eine bessere Rendite.
Das Wiener Spar- und Kreditinstitut bietet österreichischen Frauen seit kurzem eine gute Hilfe dafür, ob man sich als Frau für die Karriere, für Kinder oder für die Mischung auf beidem entscheidet. Der Woman’s Choice Kredit soll Frauen während ihrer Babypause finanzielle Entlastung bieten. Vorstandsdirektorin Dr. Ilse Vigl erklärt die Ursache für die Konzipierung dieser neuen Kreditform damit, dass Frauen von Natur aus vor das Problem gestellt werden, wie sie während der Babypause die finanziellen Probleme bewältigen sollen. Der Woman’s Choice Kredit bietet Unterstützung in allen Lebensplanungen und –situationen. Das Maximum der zu wählenden Kreditsumme liegt bei 25.000 Euro und einer Höchstlaufzeit von zehn Jahren. Die Frauen, die diesen Kredit wählen dürfen, müssen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zwischen 20 und 40 Jahren alt sein. In der Babypause, in der die Mutter die Kreditraten erhält, beträgt man die monatliche Kreditrate mindestens fünfzig Euro, ist jedoch abhängig von der Kredithöhe und der Laufzeit. Die Kreditnehmerin ist somit während der gesamten Zeit flexibel. Dieser Vorteil ist auch nötig, wenn der Eingang der normalen Gehalts ausbleibt.