Viele Menschen fragen sich, wem die Erbschaftssteuer einen Vorteil einbringt. Viele von ihnen behaupten, dass diese Steuer absolut unnötig ist. Die einzig logische Erklärung dafür, bei den Reichen abzukassieren liegt darin, der nicht ganz so reichen Bevölkerungsschicht das Gefühl von Gerechtigkeit gegenüber den Reichen zu verleihen. Ein weiterer Grund für die Erbschaftssteuer könnte sein, dass der Fiskus auch am Anstieg von den zahlreichen Vererbungen, die zur Zeit auftreten, profitieren will. Das steuerliche Aufkommen liegt aufgrund dieser zahlreichen Erbvorgänge mittlerweile bei vier Milliarden Euro. Der Sinn dieser Steuer ist unergründlich. Wozu soll man das Erbe nochmals versteuern, wenn dies doch meistens schon im Laufe des Lebens vorgenommen wurde? Richtig. Wir wissen es auch nicht.
Man muss allerdings zugeben, dass die neue Reform des Erbschaftssteuerrechts einige Änderungen vorgenommen hat. So bekommen Kinder und Enkelkinder spezielle finanzielle Vorteile. Außerdem wurde der Freibetrag von 205.000 auf 400.000€ aufgestockt. Der von registrierten Partnern oder Ehepartnern sogar auf eine halbe Million Euro. Das sind allerdings auch die einzigen Vorteile der neuen Reform. Nichten, Neffen, Geschwister oder Freunde werden im Gegenzug dazu noch stärker mit der Steuer belastet. Auch die Unternehmen kommen nach der Reform nicht gut weg. Sie sind nur noch zu 85% freigestellt. Also kann man letztlich nur sagen, dass die beste Änderung wäre, wenn man die Erbschaftssteuer direkt abschafft.
Studenten haben nun die Möglichkeit über den internationalen Versicherungsanbieter ACE Insurance ein Versicherungspaket abzuschließen. Dieser Versicherungsschutz beinhaltet eine Absicherung für jegliche Situationen und Notfälle im Leben eines Studenten. Die so genannte „Semester Police“ bietet Zahlungen in Höhe von bis zu 5000 Euro an, wenn der Student aufgrund eines Unfalls oder einer länger andauernden Krankheit, für einen längeren Zeitraum vom Studium fernbleiben muss. 50.000€ werden dem Studenten bezahlt, wenn er Invalide ist. Zusätzlich kann der Student eine Auslands- reisekrankenversicherung abschließen, die ihn bei Notfällen im Ausland absichert. Für sie muss er 60€ pro Semester aufbringen. Man kann die Semester Police durch eine Lebensversicherung der Eltern erweitern. Für 15€ pro Semester erhält der Versicherte dann, im Todesfall eines seiner Elternteile, 25.000€.
Ein Vorteil dieser Studentenversicherung liegt darin, dass man mit der Versicherung gegen Invalidität auch in der Freizeit abgesichert ist. Diesen Schutz bietet die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Auch bei der Auslandsreisekrankenversicherung sind einige Leistungen inbegriffen, die bei „herkömmlichen“ Versicherungen nicht mit abgesichert sind. So übernimmt diese Versicherung etwa die Kosten für Anwälte oder Dolmetscher im Ausland. Diese Vorteile sind von der Stiftung Warentest ermittelt worden. Allerdings sind bei dieser Untersuchung nicht nur die positiven Seiten zum Vor- schein gekommen. Die Versicherung gegen Invalidität zum Beispiel weist auch einige nachteilige Seiten auf. Erst ab einer Invalidität von 50% kommt die Versicherung für Kosten auf. Außerdem werden auch nur Kosten der Invalidität übernommen, die durch einen Unfall und nicht durch eine Krankheit hervorgerufen wurden. Die vorhin angesprochene Höchstzahlung von 5000€ wird erst ab einem Fernbleiben von mindestens sechs Monaten gewährt. Ein weiterer Nachteil dieser Ver- sicherung ist, dass die Auslandsreisekrankenversicherung die Kosten ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zahlen. Stiftung Warentest rät den Studenten, lieber einzelne Versicherungsverträge abzuschließen. Dadurch kann bares Geld gespart werden.
Die Angebotsvielfalt von Krediten in Deutschland ist hiesig. Unzählige Geldinstitute bieten ihren Kunden Kredite an. Zumeist sind diese unter dem Namen Sofort- oder Wunschkredit bekannt. Die Institute werben mit supergünstigen Zinsen, doch leider überlesen viele dieses kleine „ab“ oder „bis“ bei den Angeboten. Die Genehmigung eines solchen Kredits „von der Stange“ ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Das fand nun ein ausführlicher Test der Verbraucherzentrale in Nordrhein- Westfalen heraus. Nur jeder sechste, der einen Antrag auf diesen Kredit gestellt hat, hat diesen angebotenen Zins zu den besten Konditionen erhalten. Im Test befanden sich die Angebote von 15 Sparkassen und Banken. Rund 230 Mal wurden von der Verbraucherzentrale Anträge für Finanzierungen, mit einer Kreditsumme von 750€ bis 10.000€ gestellt. Die Laufzeiten variierten zwischen einem und vier Jahren. Das Ergebnis ernüchternd: Nur 40 von diesen 230 Antragstellungen wurden mit dem günstigsten Zinssatz belegt.
Einzig die ING-DiBa hat bei jedem Antrag den bestmöglichen Zinssatz, der aber auch bei 7,45% lag, gewährt. Ansonsten hatten die Verbraucherschützer bei jeder Bank wenig Erfolg. Laut dem Verbraucherschutz sollten die Banken und Sparkassen in ihren Angeboten konkreter auf die Laufzeiten, Kreditsummen und die Zinskonditionen eingehen und ihren Kunden genauer erläutern, für welche Personen diese Zinssätze bestimmt sind. Der Verbraucherschutzbund NRW erhofft sich, dass diese Probleme im Bereich der Kredite bald durch eine EU- Richtlinie geregelt werden.
Wie schon im Jahr 2007 kann man auch im nächsten Jahr wieder damit rechnen, dass die Rente weiter ansteigt. Rentenexperten vermuten einen Anstieg von 1,03% im Westen und 1,13% im Osten Deutschlands. Genauere Angaben können erst im Februar gemacht werden.
Viel haben wir aber von dieser Rentenerhöhung nicht, da die Inflationsrate den Großteil von ihr vernichtet. Diese Mehreinnahmen der Bundesregierung werden dem Rentner aber natürlich nicht in Form von günstigeren Beiträgen gezahlt. Nein, die Beiträge bleiben die selben. Sie werden für „schlechte Zeiten“ zurückgelegt, mit denen mit Sicherheit gerechnet werden muss.
Am Weltspartag wurde bekannt, dass die Deutschen wieder mehr von ihrem Geld beiseite legen. Das Statistische Bundesamt ließ verlauten, dass die Deutschen im ersten Halbjahr durchschnittlich 170€ pro Monat zurückgelegt haben. Die durchschnittliche Sparquote des verfügbaren Einkommens ist dadurch von 10,5 auf 10,9 Prozent angestiegen. Den Großteil ihres zurückgelegten Kapitals verwenden die Deutschen für die Anlage in Lebensversicherungen und festverzinsliche Wertpapiere. Auch die Investition in das eigene Haus ist hierzulande sehr beliebt. Der Grund für diesen Aufschwung der privaten Altersvorsorge liegt darin, dass fast 16% der deutschen Bevölkerung Angst haben, ihren Lebensstandard im Alter allein nicht mehr halten zu können. Das hat eine Umfrage der Postbank ergeben. Sie haben außerdem herausgefunden, dass fast 43% der Befragten dafür wären, die private Altersvorsorge zur Pflicht zu machen. Sie empfinden zu diesem Zweck die Riester- Rente für eine gute Wahl.
Aber auch die Arbeitgeber werden bei den Ergebnissen dieser Umfrage nicht geschont. Rund 60 Prozent sind dafür, dass die Arbeitgeber ihren Teil zur privaten Altersvorsorge beitragen. Das soll in Form von einer Gewinnbeteiligung vonstatten gehen. Wenn das Unternehmen Gewinne einfährt, sollen Teile davon nicht direkt zu den Arbeitnehmern fließen, sondern direkt in die Altersvorsorge mit eingebunden werden. Sobald das Betreiben einer privaten Altersvorsorge zur Pflicht für den deutschen Bürger wird, lecken sich die privaten Anbieter die Finger nach den Profiten, die sie dadurch einfahren können. Eine bessere Möglichkeit, um den Anreiz nach der Durchführung einer Altersvorsorge, zu verstärken wäre, wenn man den Anleger mit Zulagen und steuerlichen Abzugsmöglichkeiten locken würde.