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ADAC steigt ins Autoversicherungsgeschäft ein

info | Versicherungen | Sonntag, September 30th, 2007

Nun ist es amtlich. Der ADAC wird großer Konkurrent im Kfz- Versicherungsgeschäft. Der deutsche Automobilclub hat nun in Zusammenarbeit mit dem Zurich- Konzern eine Kfz- Versicherung gegründet. Bislang hat der ADAC gemeinsam mit der Zurich- und der Kravag- Versicherung Policen vermittelt. Ab dem 01. Oktober diesen Jahres haben Autofahrer nun die Möglichkeit dieses Versicherungsangebot in Anspruch zu nehmen. Wie hier im Blog bereits erwähnt, bleiben dem ADAC 49 Prozent der ADAC Autoversicherung AG und die Zurich Versicherung bekommt 51 Prozent der Anteile. Dem Kunden, der zuvor beim ADAC Mitglied sein muss, werden der „Komfort“- und der „Kompakt“- Tarif geboten. Unterscheiden soll sich die ADAC Autoversicherung von den anderen Anbietern unter anderem darin, dass die Qualitätskontrollen nach einem Schadensfall wesentlich strenger sind, als bei der Konkurrenz. Experten raten aber, dass man bei dem Abschluss einer Kfz- Versicherung auf die Leistungs- und Preisunterschiede achten soll. Auch beim ADAC. Der Kunde muss bedenken, dass man beim ADAC „Kompakttarif“ je nach Grad des Verschuldens bezahlt wird. Wenn man grobe Fahrfehler begangen hat, muss man damit rechnen, dass man von der Versicherung nichts erstattet bekommt. Beim Komfort- Tarif hingegen bekommt man den Schaden auch dann ersetzt, obwohl man grob fahrlässig gehandelt hat.

Euro erreicht erneutes Rekordhoch

info | Aktuelles | Samstag, September 22nd, 2007

Der Euro hat am Dienstagabend sein Rekordhoch erreicht. Der Euro stiegt zumindest zeitweise auf 1,3988 US Dollar. Kurz darauf sank die europäische Gemeinschaftswährung auf den trotzdem noch historischen Wert von 1,3987 US Dollar. Grund dafür war die Senkung des Leitzinses in den USA. Aufgrund der Hypothekenkrise, die in den USA ausgebrochen ist, hat die US- Notenbank Fed nach nunmehr vier Jahren die Herabsenkung des Leitzinses erstmalig wieder vorgenommen. Die Senkung belief sich auf einen halben Punkt auf 4,75 Prozent. Durch die drastische Bewegung des Leitzinses wird verdeutlicht, dass die Fed mit jeglichen Mitteln der Verschlechterung der US- Wirtschaft entgegenwirken möchte. Viele internationale Notenbanken, unter anderem die Fed, versuchten die Turbulenzen auf dem Finanzmarkt durch die Investition mehrerer Milliarden zu unterbinden. Diese Turbulenzen bestanden darin, dass sich die Geldinstitute auf dem Finanzmarkt kaum mehr Vertrauen entgegen brachten und sich aus diesem Grund kein Geld mehr geliehen haben. Verantwortlich für diese Vertrauenskrise waren die Probleme am US- Immobilienmarkt, die durch steigende Zinsen und abfallende Häuserpreise entstanden sind.

Das Problem Altersvorsorge

info | Altersvorsorge | Dienstag, September 18th, 2007

Finanzdienstleisters und Fondsanbieters JP Morgan Asset Management macht in seinem Altersvorsorgen- Barometer deutlich, dass sich die Deutschen immer noch nicht genügend um ihre private Altersvorsorge kümmern. Immerhin 90 Prozent (von 2000 Befragten) sind der Meinung, dass die staatliche und die betriebliche Altersvorsorge für einen wohlhabendes Rentenalter nicht ausreicht, allerdings betreiben nur knapp 40% dieser Menschen tatsächlich private Altersvorsorge. Ein Drittel der Menschen behauptet, für den Abschluss einer privaten Altersvorsorge nicht liquide genug zu sein und fast zwanzig Prozent geben nicht mal eine Antwort auf diese Frage. Auch wenn die Tatsache stimmt, dass dieses Thema sehr langweilig und fad sein kann, ist private Altersvorsorge dennoch ungemein wichtig. Für Menschen, die nur sehr wenig zu diesem Zweck zur Verfügung haben, gibt es die Möglichkeit einen Rürup- oder Riester- Vertrag abzuschließen. Die Beiträge hierfür sind für jeden zu tragen und abgesehen davon werden diese beiden Altersvorsorgemodelle durch den Staat gefördert. Auch die Anlage in Investmentfonds kann eine gute Altersvorsorge bedeuten. Die Umfrage hat außerdem herausgefunden, dass die meisten Menschen sich nicht dazu aufraffen können, sich einmal Gedanken über dieses wichtige Thema zu machen. Das erste Problem ist hierbei, dass viele Menschen sich nicht bewusst machen möchten, dass ihre finanzielle Situation eventuell gar nicht so gut ist, wie sie denken. Ein weiteres Problem ist es, die individuelle Situation zu analysieren und daraus die Schlüsse zu ziehen, welche Vorsorge für den eigenen Geschmack die richtige ist. Nur weil der beste Kumpel mit seiner Altersvorsorge gut dasteht, muss das nicht bedeuten, dass sich diese Vorsorgeform auch für die eigene Person eignet.

Ausbleibende Zahlungsmoral bei den Deutschen

info | Allgemein | Donnerstag, September 13th, 2007

Die deutsche Hochkonjunktur scheint bei den Deutschen immer noch nicht ganz angekommen zu sein. Viel zu viele machen Schulden, weil sie für bestimmte Dinge wie zum Beispiel Autos, Möbel oder Elektrogeräte nicht genügend Geld haben. Die Finanzierungsmöglichkeiten der Verkäufer bieten sich dazu nahezu perfekt an. Viele Menschen verstehen allerdings nicht, dass dieses nur dann der Fall ist, wenn man trotzdem genügend Geld aufbringen kann. Die Schwierigkeiten, die bei der Rückzahlung dieser Finanzierungen auftreten können, zwingen immer noch viele Kunden in die Knie. Das fand nun die Wirtschaftsauskunftei Bürgel in einer neuen Studie heraus. Belegen tun sie ihre Ergebnisse mit der Tatsache, dass die Zwangsmaßnahmen gegen Schuldner in der ersten Jahreshälfte von 2007 nur um 0,8 Prozent gesunken seien.

Die Gründe für die Vielzahl dieser Schuldner liegen unter anderem darin, dass sie den Fehler machen, selbst Reisen oder Möbel „auf Pump“ zu kaufen. In der Bürgelstudie heißt es, dass die Kunden immer häufiger per EC- oder Kreditkarte mit einer Ratenrückzahlungsoption bezahlen und dann schließlich kaum noch einen Überblick über die eigenen Finanzen haben. Wenn dann auch noch ein eventueller Verlust des Arbeitsplatzes hinzukommt, sitzt man sehr schnell in der berühmten Schuldenfalle. Die Studie besagt außerdem, dass aufgrund dieser Tatsachen immer mehr Menschen eine Privatinsolvenz anmelden müssen. Es wird geraten, dass man sich immer nur die Dinge anschafft, bei denen man weiß, dass man sie sich leisten kann.

Erschreckende Anzahl von Unversicherten in den USA

info | Versicherungen | Dienstag, September 4th, 2007

In Deutschland leben heutzutage noch sehr viele Menschen ohne jeglichen Versicherungsschutz. Allerdings ist diese Zahl, aufgrund des hierzulande eingeführten Pflichtversicherungsgesetzes, noch lange nicht so hoch wie in den USA. Dort leben heute immer noch 47 Millionen (!) Menschen ohne einen Krankenversicherungsschutz. Das macht fast 16 Prozent der US- amerikanischen Bevölkerung aus. Auch wenn sich Deutschland nun als Vorbild sehen könnte, muss man trotzdem hinzufügen, dass auch weiterhin Bedarf einer Reform, im Hinblick auf unsere Sozialversicherungen, besteht.