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Riester- Sparer nehmen Förderungen des Staates nicht an

info | Altersvorsorge | Sonntag, April 29th, 2007

Sehr viele Deutsche haben sich für das Altersvorsorgemodell Riester-Rente entschieden. Doch die meisten dieser Menschen geben ihr Geld achtlos weg. Die Möglichkeit staatliche Zulagen, Förderungen oder von Steuerersparnissen Gebrauch zumachen, lassen viele aus. Gerade Familien mit Kindern, Singles, Hausfrauen oder Hausmänner könnten hiervon profitieren.

Zum 01. Januar 2005 wurde die Riester-Rente neu überarbeitet. Es wurden Punkte umgeändert, die bisher vielleicht abstoßend gewirkt haben können. Jeder Mensch, der Geld in seine gesetzliche Rente investiert, kann auf einen Zuschuss bei der Riester-Rente bestehen. Diese Tatsache rentiert sich vor allem für die oben genannten Personengruppen.

Diese Förderungen können sich in Form von Zulagen durch den Staat oder durch Steuerersparnisse bezahlt machen. Für alle, die bisher noch keinen Riester- Vertrag abgeschlossen haben, wird es Zeit sich beraten zu lassen und zu prüfen, welche möglichen Förderungen man selbst in Anspruch nehmen kann.

Beiträge für PKV werden teurer

info | Versicherungen | Mittwoch, April 25th, 2007

Experten vermuten, dass im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg der Versicherungsbeiträge für die Privaten Krankenkassen zu rechnen ist. Die zwei neuen Regelungen, welche mit der neuen Gesundheitsreform eingeführt worden sind, sind dafür der Grund. Einerseits kann man ab dem nächsten Jahr Altersrückstellungen beantragen, die alleine schon eine Beitragserhöhung von zwanzig Prozent mit sich bringt. Bislang sind diese Altersrückstellungen immer, den bei der Versicherung bleibenden Versicherten erhalten geblieben.

Auch mit der Einführung des Basistarifs werden solche Beitragserhöhungen entstehen. Das Versicherungsmitglied muss ein Angebot unterbreitet werden, welches sich mit dem Leistungsumfang der GKV deckt. Hierbei darf der aus dem Durchschnitt errechnete Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht überschritten werden. Dadurch, dass der Basistarif für die Versicherungsanbieter nicht kostendeckend ist, vermuten die Spezialisten auch hier einen Preisanstieg der Beiträge.

E-Bay kann hohe Gewinne verzeichnen

info | Aktuelles | Donnerstag, April 19th, 2007

Die Gewinne der Internetplattform und des Versteigerers E-Bay sind in dem ersten Quartal diesen Jahres höher ausgefallen, als das Unternehmen es selbst erwartet hätte. Aus diesem Grund wurden die Prognosen für den ganzen Jahresverlauf angehoben.

Auf dem Aktienmarkt ist, aufgrund der angestiegenen Auktionen in Übersee und den Erfolgen, die das Zahlsystem PayPal hervorgerufen hat, der Gewinn pro Aktie um 10 Cent auf 27 Cent zugenommen. Auch der Überschuss E-Bays hat sich unerwartet von knapp 250 auf rund 380 Millionen US Dollar verbessert. Die Aktie hatte sich nach dem regulären Handel zwar noch einmal Verluste gemacht, ist dann allerdings gleich wieder auf 35,44 Dollar angestiegen. Das bedeutet einen Anstieg von 2,87 Prozent.

Schon nach kurzer Zeit die erste Klage gegen die neue Gesundheitsreform

info | Aktuelles | Dienstag, April 17th, 2007

Die neue Gesundheitsreform ist erst am 01. April diesen Jahres in Kraft getreten und schon ein paar Tage später will der erste Versicherungsanbieter eine Verfassungsklage einreichen. Vorstandsmitglied Wilfried Johannßen teilte der „Euro am Sonntag“ mit, dass die Allianz Private Krankenversicherung darüber nach denkt, ob sie binnen der laufenden Einjahresfrist gegen die neue Reform klagen soll.

Für die Vorbereitung dieser Klage benötige der Versicherungsanbieter allerdings noch einige Zeit. Eine endgültige Entscheidung, ob überhaupt eine Verfassungsklage erhoben wird, solle auch erst dann fallen, wenn man die Erfolgsaussichten geklärt hat. Grund für die harte Kritik an der neuen Gesundheitsreform liegt darin, dass die Allianz Private Krankenversicherung unzufrieden mit der Regelung des Basistarifs und mit der Steuerfinanzierung der Beiträge für Kinder in der GKV.

Viele Senioren schließen unnötige Versicherungen ab

info | Versicherungen | Donnerstag, April 12th, 2007

Jeder Deutsche – egal ob jung oder alt – sollte einen Versicherungsschutz besitzen. Wer sich für welche und vor allem wie viele Versicherungen entscheidet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Allerdings haben viel zu viele Menschen, hauptsächlich aber Senioren, zu viele unnötige und zum Teil unbrauchbare Versicherungen abgeschlossen, die schlichtweg einfach nur unnötiges Geld kosten. Das Problem ist, dass ältere Menschen oftmals sehr unsicher und ängstlich sind und daher auf die versicherungstypischen Floskeln und Warnungen, mit dem Abschluss einer Versicherung reagieren.
Der Versicherungsschutz muss natürlich dem Alter und der Lebenssituation angepasst sein, allerdings rät der Bund der Versicherten dazu, genaue Überlegungen durchzuführen, welche Versicherungen tatsächlich nötig sind. Vorrang haben dabei die Risiken, welche die eigene Person und ihre Existenz betreffen könnten. Dazu zählt – auch wenn viele sie für überflüssig halten – die private Haftpflichtversicherung. Eine Menge der älteren Leute lehnen diesen wichtigen Versicherungsschutz ab, haben aber an deren Stelle eine Sterbegeld- oder Zahnersatzversicherung abgeschlossen.
Verbraucherschützer lehnen die angebotenen Versicherungspakete, die speziell für ältere Menschen zusammengestellt wurden, gänzlich ab. Grund dafür ist, dass auch hinter diesen Paketen oftmals nur die Geldmacherei wichtig ist. Viele Leistungen sind überflüssig, einige gar nicht vorhanden und dafür zahlt der Senior Unmengen von Geld. Dazu im Gegensatz empfinden die Verbraucherschützer die so genannte Pflegezusatzversicherung als sehr sinnvoll, da hier auch ein kostspieliger Pflegeheimplatz, der eventuell irgendwann einmal nötig werden könnte, mitversichert ist.

Unerwartet starker Anstieg der Baupreise im Februar

info | Allgemein | Donnerstag, April 5th, 2007

Die Baupreise für herkömmlich gefertigte Wohngebäude haben im Februar einen Anstieg auf Jahressicht um 7,7% zu verzeichnen. Damit wurde seit fünfzehn Jahren der Höchststand der Jahressteuerungsrate erreicht. Das Statistische Bundesamt verkündete am Mittwoch, dass die Preiserhöhung im vergangenen November im Jahresvergleich 3,7% betragen hat und von diesem Zeitpunkt aus bis zum Februar diesen Jahres einen Sprung von 4,4% zu verzeichnen hat. Die Gründe für die Verteuerung liegen abgesehen von der angehobenen Umsatzsteuer auch die gestiegenen Kosten für Material und Energie.
Die Kosten für Arbeiten am Rohbau sind seit dem Februar 2006 bis heute um fast 8% angestiegen. Auch die Ausbauarbeiten sind seit dem letzten Februar um 7,5% angestiegen. Zudem gab es im Bereich der Bauarbeiten innerhalb eines Jahres Preiserhöhungen. Besonders die Verglasungsarbeiten, mit 15,1% und die Klempnerarbeiten mit 14,9% hat es „getroffen. Aber auch Zimmer- und Holzbauarbeiten sind um 10,8% teurer geworden. Nur sehr geringe Verteuerungen sind bei den Fliesen- und Parkettarbeiten (3,1%) und bei den Lackier- und Malerarbeiten (3,8%) zu verzeichnen.

Aufgepasst beim Abschluss eines Riester- Rente- Vertrags

info | Altersvorsorge | Montag, April 2nd, 2007

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr etwa 2 ½ Millionen Riester- Verträge abgeschlossen. Man sollte sich jedoch gut auf den Abschluss dieses Altersvorsorgemodells vorbereiten, da man in diesem Bereich sehr genau auf die Leistungsunterschiede achten muss. Eines der grundlegendsten Probleme für den Kunden ist, dass die Anbieter dieser Riester- Verträge nicht dazu verpflichtet sind, dem Kunden die Gesamtkosten für einen solchen Vertrag mitzuteilen. Aus diesem Grund fällt ein Vergleich der Angebote oftmals sehr schwer. Unter der Beachtung einiger Punkte kann man aber größtenteils verhindern, bei dem Abschluss eines solchen Vertrags nicht „auf die Nase zu fallen“. Zum einen sollte man als Versicherungsnehmer darauf achten, dass man die Abschlusskosten nicht in einem Betrag zahlen muss, sondern diese über die gesamte Laufzeit hinweg verteilt sind. Weiterhin ist beim Abschluss des Vertrags zu beachten, dass die Gebühr für Wechselkosten eine Grenze von 100€ nicht übersteigt. Keinesfalls dürfen diese Kosten prozentual an das angesparte Kapital gebunden sein, da man hierbei einen erheblichen Kostenanstieg zu verzeichnen hätte.
Eine weitere Regel, an der man sich beim Abschluss orientieren kann besagt, dass ein Kunde die Möglichkeit dazu haben sollte, den Riester- Vertrag – ohne die Aufwendung einer Gebühr – eine Zeit lang beitragslos setzen kann. Zu guter Letzt lässt sich dem Kunden eines Riester- Vertrags raten, dass er darauf achten muss, dass falls die Rente im Ruhestand ausgezahlt werden soll, die Kosten für die Auszahlung nicht mehr als 1-2% der Jahresrente betragen.