Entgegen der Erwartungen haben die Folgen, welche die Mehrwertsteuererhöhung zum 01. Januar 2007 mit sich gebracht hat, nur sehr geringe Spuren bei den deutschen Lebenshaltungskosten zurückgelassen. Das statistische Bundesamt, auch als Destatis bekannt, teilte am vergangenen Dienstag mit, dass die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent angestiegen sind und dadurch die Jahressteuerungsrate mit 1,6% zum Vormonat gleich geblieben ist. Als Grundlage dafür nahmen sie die Ergebnisse aus sechs Bundesländern. Der Anstieg der Verbraucherpreise ist also genau wie im Januar sehr mäßig ausgefallen. Experten hatten vermutet, dass die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent auf Monatssicht und um 1,9 Prozent im Jahresvergleich ansteigen.
Destatis hat für den HVPI, den EU- harmonisierten Verbraucherpreisindex einen Anstieg um 0,4 Prozent bekannt gegeben. Über das Jahr hinweg gesehen hat der Index im Februar, genau so wie schon im Januar einen Anstieg um 1,8 Prozent verzeichnen können. Bankvolkswirte sagen nun voraus, dass in Anbetracht der ungeahnt niedrigen deutschen Preiserhöhung, die Inflation im Februar im gesamten Euroraum gefallen ist. Im vergangenen Monat betrug die Jahressteuerung 1,9 Prozent im Euroraum.
Die Entscheidung dazu, das Renteneintrittsalter auf 67 anzuheben hat in Deutschland zu vielen Protesten geführt. In Berlin etwa, haben Hunderte von Arbeitnehmern gegen diese Entscheidung protestiert. Vor allem aber waren sie über die Aussage von Wirtschaftsminister Glos empört, der in einem Interview mitteilte, dass man beim Renteneintrittsalter eventuell sogar „noch einmal nachlegen müsse“. Auch durch die immer noch andauernden Diskussionen über dieses Thema, wird der Verdacht geweckt, dass dies erst der Anfang ist.
Die Aufregung der Demonstranten ist gut nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, wie zum Beispiel ein Dachdecker oder ein Stahlbauer mit 67 Jahren noch seinen Job ausführen soll. Die gesamte Debatte über die Höhe des Renteneintrittsalters und die Tatsache, dass man keinerlei Sicherheiten mehr auf eine ausreichend hohe gesetzliche Rente hat, unterstützt die allgemein bekannte Empfehlung, einer privaten Altersvorsorge nachzugehen. Zu diesem Zweck gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die man sich zunutze machen kann. Unter anderem bieten sich Möglichkeiten einer privaten Rentenversicherung wie der Rürup- oder Riester- Rente, die Anlage in eine Immobilie oder eine rein private Geldanlage in Fonds oder in ein Sparkonto.
Sterbegeldversicherungen haben den Sinn, die Bestattungskosten oder die Kosten für die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Die private Vorsorge ist zwar sehr wichtig, allerdings stößt man bei dieser Art von Versicherung oftmals auf viel zu hohe Beiträge und eine viel zu kleine Versicherungssumme. Häufig zahlt der Versicherte zu teure Versicherungsbeiträge von mehr als sechstausend Euro und die Hinterbliebenen erhalten im Todesfall gerade einmal knapp fünftausend Euro. Aus diesem Grund rät die deutsche Verbraucherzeitschrift Finanztest nun von diesen Sterbegeldversicherungen ab und empfiehlt zu diesem Zweck den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Mit ihr sind folglich nicht nur die Kosten für die Bestattung abgedeckt, sondern auch der Unterhalt der hinterbliebenen Familie ist fürs Erste abgesichert. Für ältere oder schwer kranke Menschen kann der Abschluss einer solchen Versicherung nur dann einen Nutzen bringen, wenn man vorher keinerlei Kapital dafür angespart hat. Grund dafür ist die ausbleibende Gesundheitsprüfung, die bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung durchgeführt wird.
Seit dem 01.01.2004 gibt es in Deutschland die Praxisgebühr, bei der ein Patient dazu verpflichtet ist, bei seinem Arztbesuch pro Quartal zehn Euro zu bezahlen. Um bei einem anderen Arzt die zehn Euro nicht noch einmal bezahlen zu müssen, muss man sich bei seinem Hausarzt eine Überweisung zu diesem Arzt holen. Diese Umstände verlassen viele Menschen dazu, diese Gebühr gar nicht erst zu bezahlen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) berichtet zum Jahresende, dass es im Jahr 2006 knapp 900.000 Fälle gab, bei denen die Personen ihre Praxisgebühr nicht gezahlt haben und daraufhin eine Mahnung erhalten haben. Von diesen 900.000 Mahnungen sind letztlich ein Drittel beglichen worden. In diesem Jahr soll es aber deutlich höhere Bezahlquoten geben, da die Praxisgebühren seit diesem Jahr durch den Gerichtsvollzieher eingetrieben werden dürfen.
Diese Frage bereitet vielen deutschen Versicherten starkes Kopfzerbrechen. Die Rückgabe der Lebensversicherung an den Versicherungsanbieter kann in vielen Fällen die bessere Wahl sein. Dazu ist hierzulande ein Markt herangewachsen, in dem ein Zuschlag gegenüber dem Rückkaufswert von bis zu fünfzehn Prozent möglich ist. Allerdings muss man hierbei darauf achten, dass bestimmte Einzelheiten im Versicherungsschein festgehalten sind. Grund dafür ist, dass nicht jede Lebensversicherung angekauft werden kann. Normalerweise ist diese Tatsache von der Restlaufzeit und dem aktuellen Rückkaufswert der Lebensversicherung abhängig. Demnach werden häufig nur Verträge angekauft, die einen Rückkaufswert von fünftausend Euro haben und die restliche Laufzeit von fünfundzwanzig Jahren nicht überschreiten.
Viele der Versicherungsaufkäufer zahlen auch nur für die Versicherungsverträge gewisser Gesellschaften. Für Versicherungsnehmer, die sich sowieso von ihrer Lebensversicherung trennen möchten oder müssen, ist dieser Markt besonders interessant. Grund dafür ist, dass man bei dem Großteil der Aufkäufer keine Gebühren für die Erstellung eines unverbindlichen Angebots aufwenden muss. Anders als die Versicherungen, bieten einige der Ankäufer ihren Verkäufern an, den Todesfallschutz der Lebensversicherung bestehen zu lassen. In einem Todesfall würde das also bedeuten, dass die Versicherungssumme an den ehemaligen Versicherungsnehmer, die Familie oder die Erben ausgezahlt wird. Von dieser auszuzahlenden Summe sind dann der bereits gezahlte Kaufpreis und die vom Käufer weiterhin gezahlten Prämien schon abgezogen.
Die gesetzlich Versicherten müssen zu Beginn dieses Jahres schwer schlucken. Knapp zwei Drittel der deutschen Versicherungsgesellschaften haben zum 01. Januar 2007 ihre Versicherungsbeiträge erhöht. Aus dem Grund, dass weitere Beitragserhöhungen nicht unbedingt ausgeschlossen sind, kommt für viele nun wieder ein Wechsel der Versicherungsgesellschaft in Frage.
Etwa 126 Krankenkassen haben eine Beitragserhöhung vorgenommen. Der Versicherungsnehmer zahlt nun durchschnittlich 0,7% mehr. Für einen Menschen, der 3600€ verdient, steigt der Versicherungsbeitrag demnach um zwölf Euro. Aufgrund des Sonderkündigungsrechts, das besagt, dass ein jeder Versicherungsnehmer nach einer Beitragserhöhung die Versicherung wechseln kann, denken viele Menschen an einen Wechsel zu einem anderen Anbieter. Die Entscheidung zu einem Wechsel sollte aber vom Versicherungsnehmer sehr gut überlegt werden, weil neben dem eventuell eingesparten Geld auch noch andere Aspekte von Bedeutung sind. So sollte man als Versicherungsnehmer zum Beispiel darauf achten, wie man die Versicherung erreichen kann. Am besten eignet sich dazu eigentlich immer eine Geschäftsstelle, in der man sich persönlich mit einem Berater abstimmen kann. Versicherungsanbieter, die man nur über das Internet erreichen kann sind hingegen meist billiger, allerdings muss man dort auch auf die persönlichen Gespräche verzichten. Leider kann man meistens erst im Krankheits- oder Schadensfall erkennen, wie gut die Leistungen der Versicherungen sind. Eine Informationsaneignung und ein Versicherungsvergleich können in so einem Fall aber schon sehr viel weiterhelfen.
Die Initiatoren der Internetplattform YouTube haben mit dem Verkauf ihres Unternehmens an Google Inc. im vergangenen Jahr etwa 1,65 Milliarden Dollar verdient. Kürzlich wurde bekannt gegeben, wer welche Aktienanteile erhalten hat. Einer der Gründer – Chad Hurley – erhielt vom gesamten Anteil 694087 Aktien. Diese gesamten Aktienanteile haben zurzeit einen Marktwert von circa 320.000.000 Dollar. Steve Chen, der ebenfalls als Gründer dieser Internetplattform bekannt geworden ist, bekam 625366 Aktienanteile. Durch diese Anteile konnte er sein Vermögen um rund 287.000.000 Dollar vergrößern. Der dritte dieser Initiatoren, der das Geschäft schon vor dem Verkauf verlassen hat, ist Jawed Karim. Er erhielt 137443 Anteile. Würde er diese Aktien verkaufen, erhielte er im Moment 460 US Dollar pro Aktie. Dadurch lässt sich errechnen, dass er damit einen Verdienst von etwa 63.000.000 zu verzeichnen hat.
Die Risikobeteiligungs-Gesellschaft Sequoia Capital hatte damals schon beim Aktiengang von Google riesen Gewinne einfahren können und auch jetzt mit YouTube können sie wieder ordentlich Geld einsacken. In der Anfangszeit des Bestehens von YouTube haben sie richtig gehandelt und sind mit wenigen Millionen in das Unternehmen eingestiegen. Als Venture Capitalist haben sie dadurch knapp 432.000.000 US Dollar Gewinn gemacht. Die für die Kontrolle und Überwachung am US-amerikanischen Aktienmarkt verantwortliche Kommission – die SEC – berichtet über noch viele andere Menschen, die durch diese Web 2.0 Transaktion Millionäre geworden sind. Um das zu erreichen, müsste man beim aktuellen Wert von 460 $ pro Aktie auch „nur“ knapp 2175 Aktienanteile vorweisen können.
Der Orkan namens „Kyrill“, bescherte uns am 18. Januar Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 km/h. Er wird nicht der letzte Orkan gewesen sein, der uns mit seiner Verwüstung das Leben schwer macht. Wissenschaftler vermuten sogar, dass sich diese Umweltkatastrophen aufgrund des drohenden Klimawandels immer öfter bei uns bemerkbar machen. Daraus resultiert, dass die Versicherungen zukünftig mehr Geld für die Schadensbehebungen aufwenden müssen.
Für die Versicherungsnehmer bedeutet diese Tatsache, dass auch sie höhere Versicherungsbei- träge bezahlen müssen. Da die Kalkulationen bislang noch auf Informationen aus der Vergangenheit basieren, können bisher noch keine genauen Angaben gemacht werden. Wenn sich aber die Anzahl dieser Katastrophen mehrt, werden die Versicherungsbeiträge der Versicherungen nicht mehr lange auf diesem Niveau weilen. Grund für diese Annahme ist, dass die Versicherungsschäden schon zu einem Drittel durch Umweltkatastrophen entstanden sind. Beispielsweise in den USA liegen die Kosten, die die Versicherungen im Jahr 2005 bezahlen mussten bei 83 Milliarden Dollar. Alleine das Orkantief „Kyrill“ hat in Deutschland Schäden von einer Milliarde Euro an einem Tag hinterlassen.
Auf die Frage, auf was man bei einer Geldanlage beachten muss, antworten Banken meist, dass man nur genügend Vertrauen in das Geldinstitut haben muss. Der Anleger erhofft sich durch seine Anlage natürlich eine hohe Rendite. Dabei ist die Risikobereitschaft von Typ zu Typ unterschiedlich. Die einen sind sehr risikofreudig, die anderen gehen lieber auf Nummer sicher. Es ist vollkommen egal, welche Geldanlage man bevorzugt, man sollte sie nur gründlich planen. Vor allem aber der Laufzeit der Anlage sollte man ein wenig mehr Beachtung schenken. Diese ist kann von nur einem Tag bis hin zu knapp dreißig Jahren andauern. Aufgrund der hohen Spanne wird deutlich, dass sich nicht jeder Anlageform für einen Investoren eignet. Grund dafür ist, dass der Großteil von ihnen Kleinanleger sind und meistens eine gewinnbringende Geldanlage bevorzugen, anstelle der Anlagekonten, die kaum Gewinn abwerfen.
Die Summen, die hierbei angelegt werden, sind im Vergleich zu denen, die man auf dem Aktienmarkt antrifft, eher gering. Diese Tatsache bringt in Anbetracht der vielen verschiedenen Anlagen, die man heute auf dem Markt vorfindet, keine weiteren Probleme mit sich. Für die Wahl der Laufzeit ist weiterhin zu beachten, dass man auf das Geld, welches in der Anlage steckt, dementsprechend lange verzichten kann. Bei finanziellen Problemen muss das Geld verfügbar und auch eine lange Laufzeit ist dann nicht empfehlenswert. In so einem Fall empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto, da man hier eine gute Rendite erhält und es keine Fristen gibt. Eine weitere Möglichkeit wäre die Geldanlage in Fonds, die sich börsentäglich auszahlen lassen. Allerdings muss man hier auch mit einem Verlust rechnen.
Menschen, die es sich finanziell leisten können, auch größere Mengen an Geld zu investieren, sollten sich im Bereich der langfristigen Geldanlagen umhören. Über die Jahre hinweg kann man hierbei eine um Längen höhere Rendite erzielen. Beispiele für eine solch langfristige Anlage wären etwa die Schiffs- oder Immobilienfonds, die etwa eine dreißig jährige Laufzeit haben. Sie haben allerdings den Nachteil, dass man sie aufgrund dieser langen Laufzeit schwerer einschätzen kann.