Die mögliche Altersvorsorge eines Menschen wird normalerweise mit dem Drei-Säulen-Modell dargestellt. Die erste Säule ist staatliche Altersvorsorge im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung. Als zweites folgt die erwerbsbasierte Alterssicherung. Damit ist hauptsächlich die betriebliche Altersvorsorge gemeint, es zählt aber auch die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes dazu. Die dritte und letzte Säule ist die private Altersvorsorge. Dazu zählen Sparpläne, Riester- und Rürup-Rente, Lebensversicherungen sowie Immobilien.
Die erste Säule – die gesetzliche Rente
Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung erhält jeder Einzahlende. Dies sind zumeist abhängig Beschäftigte. Für die Einzahlung erhält der Einzahlende Rentenpunkte, wobei ein Rentenpunkt der Einzahlung eines Durchschnittsverdieners entspricht. Während der Rentenzeit wird auf der Basis dieser Punkte die Rente ausgezahlt. Da die gesetzliche Rente, anders als private Versicherungen, nach dem umlagefinanzierten Modell funktioniert, ist für die Höhe der Rentenzahlungen an alle Empfänger die Höhe der Einzahlung zum gleichen Zeitpunkt maßgeblich. Die absolute Höhe der Einzahlungen des Einzelnen über die Lebenszeit sowie die Inflation haben demnach keinen Einfluss auf die an alle Rentner ausgezahlte Summe. Diese ist immer ein prozentualer Anteil des Volkseinkommens. Wächst dieses oder der gesetzlich festgelegte Anteil daran, wächst auch die Rente.
Die zweite Säule – die betriebliche Altersvorsorge
Es gibt zwei Möglichkeiten bei der Betriebsrente. Zum einen kann der Arbeitgeber direkt Geld aufwenden. Dies geschieht durch Einzahlungen in Pensionskassen, Unterstützungskassen, Versicherungen oder Pensionsfonds. Alternativ kann der Arbeitgeber auch eine Direktzusage über die Rentenhöhe machen und eigenständig Rückstellungen bilden. Solche Betriebsrenten, die allein der Arbeitgeber finanziert, verfallen wenn der Arbeitnehmer noch keine 5 Jahre angestellt war oder jünger als 25 Jahre ist. Für den Arbeitnehmer günstigere Regelungen können jederzeit vertraglich getroffen werden.
Die zweite Möglichkeit ist, dass der Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung vornimmt. Bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze können umgewandelt werden. Diese 4% werden direkt vom Bruttolohn abgezogen und müssen somit nicht versteuert werden. Sie sind sofort unverfallbar.
Die dritte Säule – private Vorsorge
In diesen Bereich fallen normale private Versicherungen, Immobilien zur Vermietung oder Eigennutzung und die staatlich geförderten Versicherungen. Von diesen ist die Rürup-Rente für Freiberufler und Selbstständige gedacht. Das angesparte Kapital ist nicht übertragbar.
Anders ist das bei der sogenannten Riester-Rente. Hier muss lediglich die staatliche Förderung zurückgezahlt werden. Falls Ehepartner oder leibliche Kinder einen Riester-Vertrag haben, wird auch die staatliche Förderung auf diese übertragen. Das eingezahlte Kapital wird bei der Riester-Rente garantiert. Bei zertifizierten Versicherungen dieser Art ist also das eingezahlte Geld selbst dann vorhanden und als Rente auszahlbar, wenn in einen Fonds investiert wurde und dieser im Wert unter die Einzahlsumme fällt. Dafür sind die Kosten bei Riester-Verträgen meist höher als bei normalen Versicherungen derselben Art.
Weitere Informationen zur Vorsorge mit Versicherungen können Sie in entsprechenden Fachbüchern, oder bei Versicherungsmanager online erhalten.
Zur Zeit wird in den Medien groß über die Steuerhinterziehung und vor allem die Steuerparadiese in der EU debattiert. Das Anti- Globalisierungsnetzwerk ATTAC fordert nun in einer Pressemitteilung, dass man nicht nur Druck auf die „Fürstentümer Liechtenstein und Monaco“ ausüben dürfe, sondern auch die anderen EU Länder, in denen Steuerdumping betrieben wird, müssen bekämpft werden. Zu diesen Ländern gehören Österreich, Luxemburg, Irland, und Estland.
Aufgrund des Treffens, welches Angela Merkel mit der irischen Präsidentin Mary McAleese hat, fordert die ATTAC, dass unsere Bundeskanzlerin genau so harte Worte findet, wie gegenüber dem liechtensteinischen Regierungschef. Letztlich würde sonst nur die Überlegung überhand gewinnen, dass die Ansage zur Bekämpfung der Steueroasen seitens Frau Merkel nur PR ist. Irland steht der Einführung eines einheitlichen Mindeststeuersatzes und einer gemeinsamen Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer, innerhalb der EU kritisch entgegen und weigert sich zu diesem Entschluss. Jegliche Unternehmensgewinne werden dort mit 12,5% versteuert.
Einige deutsche Unternehmen haben auch Niederlassungen in Irland, da sie dort Steuern einsparen können. Die Aufregung der ATTAC begründet sich darin, dass „dieses Geld hierzulande in den öffentlichen Haushalten für Investitionen in die soziale Infrastruktur“ fehle. Anstatt gegen diese vielen Steueroasen anzukämpfen werden hierzulande Steuern auf Zinsen, Dividenden oder Unternehmensgewinne ständig gesenkt und die Abgaben und Steuern für Arbeiter und Verbraucher steigen an.
Die Auszahlung eines Immobilienkredits erfolgt in der Regel nicht in einem Betrag, sondern immer in Raten, je nachdem wie schnell der Bau/Umbau voran geht. Der Baufortschritt muss dann meistens durch einen Bauträger oder einen Architekten bestätigt werden. Dadurch hat die Bank die Sicherheit, dass das Geld des Kredits auch wirklich in den Bau/Umbau des Hauses investiert wird und somit der Wert des Grundstücks, auf dem die Immobilie steht, gesteigert werden kann.
Abhängig vom Baufortschritt kann die gänzliche Auszahlung des Immobilienkredits einige Monate lang andauern. Die Kreditinstitute refinanzieren die Kreditsumme schon direkt beim Abschluss des Ver- trags. Das bedeutet, dass sie sich das zu finanzierende Geld schon gleich von anderen Instituten oder der Zentralbank leihen. Aus diesem Grund achtet die Bank darauf, dass die Auszahlung nicht zu lange dauert. Es wird also eine so genannte Bereitstellungszeit abgemacht, in der der Kredit- nehmer die Möglichkeit hat, sich das Geld in Raten aushändigen zu lassen. Oftmals beläuft sich diese Zeit auf drei bis sechs Monate. In anderen Fällen beträgt die Auszahlungszeit ein Jahr. Diese lange Zeit ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass während eines Bauvorhabens auch mal Verzögerungen oder Probleme auftreten können. Wenn es dazu kommt, dass diese Bereitstellungszeit verlängert werden muss, ist der Kunde dazu verpflichtet, pro Monat einen Bereitstellungszins von meist 0,25 Prozent zu zahlen. Wenn das vollständige Darlehen ausgezahlt wurde, enden die Zahlungen der Bereitstellungszinsen und die normale Kreditrückzahlungsrate wird vom Konto abgebucht.
Die Durchführung einiger Stichproben von WELT online, beim Internethandel hat einige erstaunende Ergebnisse gebracht. Bei einem Vergleich von Preisen für fünfzehn Elektronikartikel beim bekannten Internetportal eBay und einigen Onlineshops, kam heraus, dass die Preise bei den Onlineshops immer günstiger waren, als bei eBay. Die Preisunterschiede beliefen sich zwischen sieben und dreiunddreißig Prozent.
Die Produkte mit den höchsten Preisunterschieden waren eine externe Festplatte (33,21%), eine DeLonghi Kaffeemaschine (23,46%) und ein Drucker der Firma Samsung (17,06%). Es empfiehlt sich also, zunächst die Angebote zu überprüfen und zu vergleichen und anschließend den Händler auszusuchen. Hierbei können die Dienste einer Suchmaschine oftmals hilfreich sein.
Mit der Zeit und dank der Technik ist es immer einfacher geworden, im Internet den Handel mit Aktien durchzuführen. Das Problem dabei ist nur, sich für die richtigen Wertpapiere zu entscheiden und richtig zu investieren. Man muss die richtige Mischung aus einer Anlage finden, die stabil aber dennoch renditestark ist. Für Laien ist diese Aufgabe allerdings meist schwer zu lösen. Zu diesem Zweck bieten Anlageberater ihre Dienste an. Sie unterstützen ihre Kunden darin, diese Anlage zu finden und kassieren im Nachhinein eine Maklergebühr dafür. Entweder sie erhalten diese von dem Anbieter der Firma, dessen Aktienanteile vermittelt wurden oder aber er stellt dem Kunden seine Dienste in Rechnung.
Auch im Bereich der Anlageberatung haben sich die so genannten „Flatrates“ eingeschlichen. Man bezahlt einem Anlageberater monatlich eine bestimmte Summe, woraufhin dieser sich im Gegenzug dazu um die Kapitalanlagen und eine private Altersvorsorge für den Kunden kümmert. Wenn eine Anlage kritisch wird, weil sie sich nicht sonderlich gut entwickelt, setzt er sich mit dem Kunden in Verbindung und berät ihn, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Auch eine Beratung für mögliche andere oder zusätzliche Investitionen erfolgt. Der Nachteil dieser Anlageberatung ist, dass sie teilweise sehr kostspielig ist. Durchschnittlich wird von den Kunden monatlich eine Gebühr von 75 Euro verlangt. Aus diesem Grund lohnt es sich für den Großteil der Investoren, die im Internet mit Aktien handeln, erst ab einer größeren Einlagesumme. Man muss dazu auch bedenken, dass die Beratung keine Garantie dafür ist, dass man einen riesen Gewinn herausschlagen kann.
Eine Alternative zu diesen Anlageberatungen können etwa die kostenlosen Depots sein, bei denen man von Zeit zu Zeit Emails erhält, in denen Tipps und Analysen enthalten sind. Auch das Studieren spezieller Zeitschriften kann den Einstieg erleichtern.
Neukunden haben ab sofort die Möglichkeit bei der Comdirect Bank ein Tagesgeldkonto zu guten Zinsen abzuschließen. Die Comdirect gab heute bekannt, dass sie auf das Tagesgeld PLUS Konto 4,75 % p.a. erhoben hat. Um diese Zinsgutschrift zu erhalten, muss das Konto eine Laufzeit von sechs Monaten ab Kontoeröffnung haben. Außerdem darf das Kapital, welches man auf dem Tagesgeldkonto einlagert nicht höher als 30.000 Euro sein. Dieses Konto erhalten, wie oben bereits gesagt, nur Neukunden. Darunter fallen die Menschen, die innerhalb der letzten sechs Monate keinerlei Geschäfte mit der Comdirect Bank abgewickelt haben.
Wenn das Geld länger als sieben Monate eingelagert wird, wird das Kapital mit den aktuell geltenden Konditionen von der Comdirect Bank verzinst. Aber diese Kontoführung bietet auch noch andere Vorteile. Abgesehen von einer guten Verzinsung des Tagesgelds, kann man als Kunde auch eine kostenlose Kontoführung per Internet beantragen. Abgesehen davon gibt es keine Mindesteinlagesumme. Das Kapital wird vom ersten Euro an verzinst. Den Zinseffekt kann man hier sehr gut ausnutzen, da hier eine vierteljährliche Zinsgutschrift besteht. Ein weiterer Vorteil dieses Tagesgeldkontos ist, dass man jeden Tag Zugriff auf das Geld hat.
Es lässt sich gut erkennen, dass die Comdirect Bank mit der Erstellung dieses Kontos, die Führung im Kampf um das Tagesgeldkonto mit den besten Zinsen, übernommen hat.
Deutsche Kapitalanleger interessieren sich, aufgrund der Turbulenz auf den Kapitalmärkten oder wegen der anstehenden Abgeltungssteuer, kaum noch für die Geldanlage in Aktien. Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres, haben nur noch ca. 3,9 Millionen Deutsche in Aktien investiert. Die Zahl der deutschen Investoren war schon seit knapp zwölf Jahren nicht mehr so niedrig, so das Deutsche Aktieninstitut (DAI). Hinzu kommt, dass auch die Unruhen am US- Immobilienmarkt, dabei nicht unbedingt sehr förderlich gewesen sein dürften.
Aber auch die indirekten Aktienanlagen sind nicht sehr erfolgreich. Nur 7,9 Millionen deutsche Anleger haben – nach Aussagen der DAI – Anteile an Aktien- oder gemischten Fonds erworben. Immerhin ist diese Zahl nicht, wie im ersten Halbjahr von 2007, abgefallen. Verantwortlich dafür könnte die Tatsache sein, dass die drohende Abgeltungssteuer mehr auf die Direktanlagen, als auf Fonds, Bezug nimmt. Um das deutsche Anlageverhalten zumindest ein kleines bisschen zu verändern, sollte man versuchen, das Investieren in eine Aktie, zwecks der privaten Altersvorsorge, dem Kunden schmackhafter machen. So sollte man zum Beispiel die Doppelbesteuerungen abschaffen. Grund dafür ist, dass Deutschland es sich nicht erlauben kann, dass die Wertpapiere noch mehr an ihrer Akzeptanz verlieren.
Die Riester- Rente erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Rürup- Rente hingegen wird in Deutschland immer seltener zur Altersvorsorge genutzt. Auch die Tatsache, dass die Riester- Rente immer mehr kritisiert wird, kann daran nichts ändern. Die Rürup- Rente brauch sich um diese Art von Kritik keine Sorgen zu machen, da sie nicht so bekannt ist. Sie hat nur einen relativ kleinen Kundenkreis, der sich vor allem aus Selbstständigen und Freiberuflern bildet. Im Gegensatz zur Riester- Rente gibt sich die Rürup- Rente schon damit zufrieden, dass man innerhalb der ersten drei Quartale 190.000 Verträge abschließen konnte. Die Riester- Rente hingegen haben nunmehr rund zehn Millionen Menschen abgeschlossen.
Gründe dafür können unter anderem die Tatsache sein, dass dieses Vorsorgemodell zwar aus einer einfachen Idee besteht, die allerdings auch als sehr starr und streng gilt. Dagegen können auch die Subventionen von seitens des Staates nichts bringen.
Mittlerweile gibt es unzählige Formen von Ratenkrediten. Einer von ihnen ist der Abrufkredit, den man aber eigentlich eher mit einem Dispositionskredit vergleichen kann. Mit ihm hat man den Vorteil, dass er nicht parallel an die Kontoführung gebunden ist. Abgesehen davon sind die Zinsen oftmals besser, als beim Dispokredit.
Wie bei jedem Kredit, kann man sich auch beim Abrufkredit eine bessere Liquidität zulegen. Er bietet sich zum Beispiel für die Auflösung des Dispositionskredits an oder aber auch dazu, um kurzfristige Anschaffungen zu finanzieren. So wie der Name schon vermuten lässt, geht die Abwicklung dieses Kredits sehr schnell. Per Anruf wird der Bank die Summe mitgeteilt, die man benötigt und diese wird dann sofort auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Die Beantragung ist kostenlos und die Zinsen müssen nur zurückgezahlt werden, wenn ein Teil der Kreditsumme tatsächlich beansprucht wird. Die Rückzahlungsbedingungen sind dem Kunden selbst überlassen. Die Bank fordert einzig eine Mindestsumme von dreißig oder fünfzig Euro. Der Kreditnehmer hat durch die Aufnahme dieses Kredits mehr finanzielle Möglichkeiten und muss außerdem keine unnötigen Zinsrückzahlungen vornehmen, wenn er das Geld des Kredits gar nicht benötigt hat. Die Kreditsummen vom Abrufkredit liegen zwischen drei- und fünfundzwanzigtausend Euro und sind abhängig von der Bonität des Kreditnehmers. Bei der Laufzeit gibt es in den häufigsten Fällen keine Einschränkung.
Zur Zeit sind wieder mächtig viele „Blüten“ im Umlauf. In der zweiten Hälfte von 2007 ist der Fünfziger mit 7.826 Exemplaren der am häufigsten auftauchende Falschgeldschein. Auf Platz zwei der am häufigsten gefälschten Banknoten liegt der Zweihunderter (5.186) gleich vor dem Hunderter mit 3.775 Exemplaren. Die kleineren Scheine wie der Zwanziger, der Zehner und auch der Fünfer machen insgesamt nur eine sehr kleinen Teil aus. Die 500-Euro-Banknoten bilden mit 0,7% das Schlusslicht dieser Liste.
Wenn man sich die Statistiken der letzten beiden Jahre mal etwas genauer ansieht, fällt auf, dass es von 2006 auf 2007 ca. 6.000 weniger Falschgeldnoten gibt. Es fällt aber leider auch auf, dass die Höhe des Schadens, die dabei entstanden ist, in 2007 etwa 600.000 Euro teurer war, als im Jahr zuvor. Verantwortlich dafür ist, dass sich die Geldfälscher hauptsächlich auf Einhundert- und Zweihundert- Euro- Scheine konzentrieren. Auch wenn die Anzahl der registrierten Falschgelder von 2006 auf 2007 gesunken ist, muss man trotz alle dem weiterhin vorsichtig sein.